Am 10. Dezember fand wieder unser alljährlicher Halbjahresabschluss statt. Geehrt wurden unsere Judoka in den Bereichen Aktivster Judoka Vorjudo, Aktivster Judoka und Erfolgreichster Judoka. Zwei Ehrenmedaillen gab es als Würdigung für besondere Einsatzbereitschaft und Leistung. Und natürlich wurde auch der begehrte Kano-Pokal verliehen. Die ausführliche Auswertung findet ihr hier. Vielen Dank an alle Helfer und Unterstützer. Wir wünschen allen ein Schönes Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel.
Mit Unterstützung von zwei Kämpfern aus Drachhausen nahmen wir heute am Einladungsturnier des PSV Cottbus in Werben teil. Am Ende reichte es für Platz 6 in der Mannschaftswertung und für jeden Kämpfer war ein Podiumsplatz sicher. Auch unsere jüngsten Judoka haben heute teilgenommen und erste Wettkampfluft geschnuppert. Wir sind stolz auf jeden einzelnen, der sich der Herausforderung gestellt hat!
Zehn interessierte Judoka nahmen am Dan-Lehrgang des BJV 2026 in Jänschwalde-Ost teil
Wie üblich wurde wieder Ende November der Vorbereitungslehrgang für den 1.-5. Dan des BJV durchgeführt. Aber der fand nicht wie sonst üblich in Strausberg, sondern am anderen Ende des BJV-Einzugsgebiets, diesmal in Jänschwalde im Dojo des Judoclub Kyoko statt.
Aufgrund der geringeren Anmeldungen war die Verlegung sinnvoll und notwendig. Für die angemeldeten zehn Interessenten bot des Dojo des Heimatvereins von Graduierungs-Referent Daniel Klenner und seines Vorgängers Martin Reißmann sehr gute Bedingungen, auch wenn es für die Sportfreunde aus Prenzlau damit noch ein Stück weiter zu fahren war. Empfangen wurden die Teilnehmer früh mit frisch belegten Brötchen und Kaffee. Nach der Begrüßung führte Martin Reißmann mit einem kleinen Vortrag in das Thema Dan und die neue Graduierungsordnung dafür ein. Auch Breitensportreferent Michael Zapf kam hinzu und übernahmen gemeinsam mit Martin Reißmann die Sportler auf der Matte, um praktisch zu üben. Als erstes stand das Thema Go-Kyo auf dem Plan. Außerdem nahmen noch fünf Prüfer und der frisch gebackene internationale Kampfrichter Rene Ressler teil, die alle diesen Lehrgang nutzten, um ihre Lizenz zu verlängern. Ihnen erläuterte Daniel Klenner das Thema Digitaler Pass und das damit verbundene digitale Bestätigen von Prüfungen. Natürlich besprachen sie auch Fragen rund um das Thema und tauschten ihre Erfahrungen aus.
Dann ging es auch für die Prüfer im Judogi auf die Matte.
So war die Matte mit Aktion gut gefüllt und alle hatten sich ihr Mittagessen verdient. Danach ging es weiter mit einem kleinen Taiso-Einstieg zur Erwärmung und weiter mit dem Thema Kata und Boden.
In der abschließenden Feedbackrunde gab es viel Lob und die Hoffnung auf weitere Lehrgänge dieser Art.
„Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihre Disziplin und ihren Einsatz, aber auch Danke an die Referenten Martin Reißmann und Michael Zapf sowie Uke Louis Lehmann, die sich sehr gut auf den Lehrgang vorbereitet hatten und diesen in dieser kleinen Runde zu einem Erfolg werden ließen“, sagte Daniel Klenner und ist erfreut, dass gerade diese kleine Runde bei den Teilnehmern großen Zuspruch fand.
Am Freitag den 21.11.2025 war eine Gruppe sächsischer Judoka in den Trainingsräumen des Judoclub Kyoko Jänschwalde zu Gast, um sich unter Anleitung von Martin Reißmann auf ihre Danprüfung vorzubereiten.
Am 08. und 09. November fand das alljährliche Richard Hellmann Turnier in Vetschau statt und wir waren mit 5 Kämpfern vertreten. Die Kyoko Männer konnten zwei Erfolge feiern und einen zweiten und dritten Platz erkämpfen. Die Damen waren am Sonntag dran und konnten eine Bronzemedaille für die verbuchen. Für die Mannschaftswertung hat es leider nicht gereicht, aber ich baue auf rege Teilnahme im nächsten Jahr!
Im Rahmen der 50-Jahr-Feier des JC Kyoko Jänschwalde erhielt Frank Wanke die Auszeichnung mit dem 2. Dan.
Frank Wanke ist ein engagierter, trainingsfleißiger, ehrgeiziger und willensstarker Sportler. Er trainiert Judo seit Oktober 1969 zunächst im Judoverein in Forst (Lausitz).
Nach einer längeren Judo-Pause ist Frank Wanke seit 01.10.2000 aktives Mitglied im JC Kyoko Jänschwalde.
2014 legte er im Alter von 56 Jahren den 1. Dan ab. Er ist Trainer C Breitensport und ist bis heute aktiv als Trainer in mehreren Gruppen im Verein tätig.
Trotz langer Wege von Forst bis Jänschwalde und auch teilweisen gesundheitlichen Einschränkungen ist er immer zuverlässig als Trainer auf der Matte. Neben seiner Tätigkeit als Trainer arbeitet er weiterhin an der Verbesserung seiner judotechnischen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Seit 2013 arbeitet Frank Wanke dazu im Vorstand des JC Kyoko und arbeitete seitdem aktiv als stellvertretender Vereinsvorsitzender auch im geschäftsführenden Vorstand mit.
„Frank ist einer der Judoka, die sehr bescheiden, mit Fleiß, Fachkompetenz und hoher Einsatzbereitschaft die Entwicklung im JC Kyoko an entscheidender Stelle über mehr als ein Jahrzehnt mitbestimmte“, sagt Martin Reißmann mit großer Achtung.
Für sein langjähriges und intensives ehrenamtliches Engagement verleiht ihm nun der Brandenburgische Judo-Verband den 2. Dan.
Am vergangenen Wochenende gab es für viele ein sehr emotionales Wiedersehen nach teilweise Jahrzehnten – sowohl auf der Matte als auch in gemütlicher Runde.
Es ist schon bewundernswert, was Teilnehmer des Treffens auf sich nahmen, um dabei zu sein. Die ehemaligen Mitstreiter kamen aus ganz Deutschland, um beim Treffen zum 50-jährigen Bestehen des JC Kyoko dabei sein zu können. Als Trainer, erfolgreiche Wettkämpfer, Kata-Sportler, Kampfrichter, Funktionäre und Unterstützer hatten viele der über 50 Teilnehmer ihren Anteil an der erfolgreichen Entwicklung des Vereins und haben dessen Profil über jeweils eine bestimmte Zeit mitgeprägt. Auch erwähnenswert, dass das Jubiläumstreffen auf Initiative ehemaliger Aktiver, wie Silke Herrmann und Henry Reißmann, initiiert und dann gemeinsam mit dem Vorsitzenden Daniel Klenner und weiteren Aktiven der Gegenwart organisiert und abgesichert wurde.
Toll war auch, dass ein beachtlicher Teil der „Alten“ – immerhin 20 Judoka – nicht nur zum gemütlichen Beisammensein angereist waren, sondern es sich auch nicht nehmen ließen, auf der für viele noch „neuen“ Tatami der Trainingsstätte im Haus der Generationen in Jänschwalde-Ost ein gemeinsames Training zu absolvieren. Es war für viele ein Erlebnis, die 2008 eingeweihte neue Vereinsstätte erstmals zu sehen. Aber es wurde auch mit Freude und Begeisterung wahrgenommen, dass sich auch die Aktiven der Zeit davor in Form von Bilddokumenten noch wiederfanden.
Die ehemaligen Vereinsmitglieder hatten insbesondere seit 1990 in insgesamt fünf verschiedenen Objekten mit zum Teil sehr schwierigen Bedingungen trainiert, bis mit sehr viel Einsatz und dem Goldenen Plan Ost es ermöglicht wurde, die jetzige Trainingsstätte vor nunmehr 17 Jahren zu eröffnen. Dabei war das gemeinsame Ringen um ein Haus der Generationen zusammen mit der Volkssolidarität Spree-Neiße und dem Jugendclub JWO sicher eine beispielhafte Besonderheit für eine Lösung in einem Haus, die allen nutzte. So lag es in der Natur der Sache, dass auch diese Partner mit ehemaligen Aktivposten zugegen waren. Diese Gemeinsamkeit hatte es ja auch ermöglicht, dass sich der JC Kyoko in der Vergangenheit in sozialpädagogisch und inklusiv konzipierten Projekten aktiv engagierte, wie einer Judo-AG an einer Förderschule und gemeinsame Projekte mit Schülern dieser Schule in Tschechien und im Zittauer Gebirge.
Ein Highlight während der durchaus fordernden, aber auch freudbetonten Trainingseinheit war der Besuch des Amtsdirektors des Amtes Peitz Norbert Krüger und des Bürgermeisters der Großgemeinde Jänschwalde Helmut Badtke, die mit kleinen Ansprachen und einer Anerkennung die Arbeit des Vereins würdigten. Gleichzeitig bedankte sich Daniel Klenner bei Helmut Badtke mit einer Ehrenmedaille für die langjährige Unterstützung durch die Gemeinde.
Es gab also am 1. November am Rande der Matte und bei einem gemütlichen Abend reichlich Erinnerungen und Episoden aus der zurückliegenden Zeit mit Weggefährten auszutauschen oder denen zu erzählen, die zu einer anderen Zeit die Geschicke des Vereins bestimmten. Für ehemalige sehr aktive Judoka, wie zum Beispiel Elke Seidel, die leider nicht dabei sein konnten, wurde sogar eine Videoschalte eingerichtet, über die viele mit ihr sprechen konnten.
Lediglich die zwei Judoka Daniel Klenner und Martin Reißmann waren für alle ein Begriff, da sie sich seit über 30 Jahren im Verein durchgängig einbrachten und die Entwicklung maßgeblich in verschiedenen Bereichen und Funktionen vorantrieben. Und nicht nur diese zwei Judoka, sondern auch weitere Anwesende wie Mathias Zapf, Thomas Sternberg oder Lea Briesemann haben auch über den Verein hinaus mit Ihrem Engagement und ihren Erfolgen die Arbeit im BJV und z. T. darüber hinaus mitgeprägt.
Zu Beginn des gemütlichen Teils wurde dann auch sehr aktiven Judoka des Vereins gedankt. So zeichneten Daniel Klenner als Referent Graduierungswesen und Marin Reißmann als Referent des Ehrenrates des BJV den langjährigen Trainer und Kyoko-Vorstandsmitglied Frank Wanke mit dem 2. Dan aus.
Gleichzeitig dankten die Anwesenden Martin Reißmann mit einer Broschüre, die viele achtungsvolle persönliche Eintragungen von ehemaligen und noch aktiven Judoka enthielt – eine sehr persönliche Anerkennung seiner Leistungen und seines Engagements für den Verein. Daniel Klenner wurde ebenfalls mit einem Unikat Jubiläums-Bierkrug als Anerkennung für sein jahrelanges Engagement gewürdigt.
Der Abend zog sich dann bei bester Stimmung bis weit in die Nacht hinein, sodass dann auch noch viele dem ehemaligen Trainer und Wettkämpfer Andreas Steiger um 0:00 Uhr zum Geburtstag gratulierten. Bleibt noch hervorzuheben, dass sich die Veranstaltung ausschließlich aus Spenden trug, die so reichlich ausfielen, dass noch ein guter Betrag übrigblieb, um die weitere Vereinsarbeit mit zu sichern. „Dies ist ein Umstand, den der Verein in schwierigen Zeiten sehr hoch bewertet“, würdigt Martin Reißmann.
„Danke an alle Unterstützer, Teilnehmer und ein ausgezeichnetes Organisations-Team für ein mehr als gelungenes 50. Jubiläum.“
Der Judoclub Kyoko Jänschwalde blickt auf 50 Jahre Judo in Jänschwalde zurück.
50 Jahre sind schon ein beachtlicher Zeitraum im Leben eines sich ständig wandelnden und erneuernden Vereins. Und gerade in der Gegenwart wird eine lebendige und gut gesicherte Vereinsarbeit nicht einfacher. Der Judoclub Kyoko nutzte den Halbjahresabschluss des 1. Halbjahres 2025 nicht nur zur Würdigung seiner aktivsten und erfolgreichsten Judoka, sondern blickte gleichzeitig auf 50 Jahre seines Bestehens zurück. Das schloss natürlich auch den Dank bei Unterstützen und Helfern, wie zum Beispiel dem Ortsbürgermeister von Jänschwalde Ost ein.
Der kleine Verein im Ortsteil Ost der Gemeinde Jänschwalde kann durchaus auf beachtliche Erfolge in verschiedenen Bereichen zurückblicken. Obwohl er immer wieder auch um seinen Fortbestand kämpfen musste, trainieren die 93 Mitglieder, davon 63 Judoka, heute in einer modernen Trainingsstätte im Haus der Generationen in Jänschwalde. Seit 1990 musste der Verein fünfmal seinen Trainingsort wechseln und trainierte in zum Teil nicht ganz unkomplizierten Örtlichkeiten.
Erfolgreiche Sportler, wie z. B. Manuela Sternberg oder Philipp Pohl, die Erfolge auf der nationalen deutschen Ebene erkämpften, haben im Verein trainiert, bevor sie zum JC 90 wechselten. Im Bereich Kata ist der Verein der erfolgreichste im Land Brandenburg und kann neben Medaillen bei Deutschen und internationalen deutschen Meisterschaften sogar internationale Medaillen bis zum Europameistertitel vorweisen. Hier sind unter anderen Kata Paare wie Michael Zapf/Lukas Stenzel, Henry Reißmann/Erik Born oder gegenwärtig natürlich unser Kata-Paar in der Nationalmannschaft Michael und Mathias Zapf zu benennen, die in diesem Jahr auch deutsche Vizemeister in der Nage-no-kata wurden und an den Europameisterschaften teilnahmen.
Die Trainer des JC Kyoko Martin Reißmann, Daniel Klenner, Mathias und Michael Zapf arbeiten seit vielen Jahren als Referenten im Lehrteam des BJV erfolgreich mit. Martin Reißmann war über 20 Jahre im Vorstand des BJV als Referent Prüfungs- bzw. Graduierungswesen aktiv und hat den Staffelstab jetzt an Daniel Klenner aus dem gleichen Verein übergeben. Beide gehören mit zu den erfahrensten Prüfern und Referenten im Graduierungswesen im Land Brandenburg, was sich auch dadurch dokumentiert, dass sie unterdessen zu den Trägern des 6. Dan zählen. Folgerichtig zu seiner erfolgreichen Arbeit als Kata-Sportler und Referent im Lehrteam des BJV wurde jetzt Michael Zapf in die Funktion des Referenten Breitensport im BJV gewählt.
Dies Aufzählung ließe sich fortsetzen. So haben erfahrene Bundes A-Kampfrichter wie Daniel Klenner oder Thomas Sternberg ihre erfolgreiche Entwicklung im JC Kyoko begonnen und im Falle von Daniel Klenner bestimmt dieser die Geschicke des Vereins als Vorsitzender bis heute maßgeblich mit. Und auch sein Einsatz wurde zum Halbjahresabschluss gewürdigt.
Mit Fahrten ins Zittauer Gebirge und nach Tschechien ins Iser Gebirge zusammen mit der Förderschule Lübben leistete der Verein über viele Jahre eine erfolgreiche inklusive Arbeit. Bis heute betreut der JC Kyoko dort an der Förderschule eine Judo-AG, in der Daniel Klenner die Arbeit von Martin Reißmann fortsetzt.
Ein wenig von dieser Geschichte des Vereins konnten die Kinder und Jugendlichen beim Halbjahresabschluss im Juli 2025 erfahren. Zugleich wurden natürlich die aktivsten und erfolgreichsten Judoka des 1. Halbjahres 2025 geehrt und auch Unterstützer des Vereins gewürdigt. Eine schöne Geste war, dass Mathias und Michael Zapf eine ihrer Judojacken, mit denen sie auf internationaler Ebene und bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich waren, dem Verein als Dank übereichten.
Im November wird es dann auch ein Treffen vieler ehemals aktiver Judoka und Mitglieder des Vereins geben, wo sich die „Ehemaligen“ sicher schon auf ein Wiedersehen in der heutigen Trainingsstätte freuen. Ein beachtlicher Teil von ihnen hält dem Verein als förderndes Mitglied auch heute noch die Treue oder unterstützt den Verein anderweitig.
„Wir wünschen uns für den Verein auch für die Zukunft viel Erfolg und freuen uns über die sehr engagierten Mitglieder, die in der Gegenwart die erfolgreiche Arbeit aus den letzten 50 Jahren fortsetzen“, sagt Martin Reißmann.
Der BJV startete mit einem kleinen aber guten Team bei der diesjährigen DKM, Die Brüder Zapf gewannen Silber.
Zum Zeitpunkt der Landes-Kata-Meisterschaft (LKM) war es noch nicht sicher, ob neben den beiden Jänschwaldern Michael und Mathias Zapf noch weitere Kata Paare aus Brandenburg im sächsischen Freital zur DKM auf die Matte gehen. In Folge der LKM entschieden sich die beiden Jugendpaare von Motor Babelsberg dann doch, bei der U18 zu den Deutschen Kata-Meisterschaften (DKM) zu starten. Die in Beratung mit unserem BJV-Breitensportreferenten Michael Zapf getroffene Entscheidung erwies sich letztendlich als eine richtige.
So war der BJV mit drei Kata Paaren aus zwei Vereinen bei der DKM sehr gut vertreten, wenn auch nicht alle Blütenträume in Erfüllung gingen. Die Jugendpaare aus Babelsberg Finley Kriegel und Nils Hippchen, genau wie die Mädchen Felina Rybarczyk und Eleonora Urban hatten nach der LKM noch einmal fleißig gearbeitet und konnten sich so mit deutlich verbesserten Kata in Freiberg dem Wettbewerb der U18 stellen. Das zeigte sich am Tag des Wettbewerbs durchaus, wenn auch beide Teams letztendlich ein besseres Abschneiden auf Grund von unterlaufenen Patzern verpassten.
Felina und Eleonora verpassten des Vierer-Finale mit Platz 5 in der Vorrunde nur um einen Platz. „Leider passierte ihnen beim Kata-Guruma links ein deutlicher Fehler, der den Mädchen den Einzug ins Finale kostete“, sagt Martin Reißmann.
Bei Finley und Nils schlug das Regelwerk noch härter zu. Eine Handlung beim Beginn des Tsurikomi-goshi rechts, die aus einer kurzzeitigen Unkonzentriertheit resultierte, wurde entsprechend Regelwerk mit der Halbierung der Punkte und 0 Punkten für diese Technik bestraft.
„Das war sehr schade, da die Beiden außerhalb dieses Fehlers eine durchaus sehenswerte Kata demonstrierten.“ Solche Fehler unterliefen aber nicht nur unseren Newcomern. Auch erfahrene Meisterschaftsteilnehmer mussten in anderen Wettbewerben Unkonzentriertheiten mit der Halbierung ihrer Punkte bezahlen. Unbesehen davon können wir mit der Leistungsentwicklung und den Fortschritten der beiden Babelsberger Jugendpaare sehr zufrieden sein, die bis zuletzt, auch noch in Freital, an der Verbesserung ihres Könnens gearbeitet hatten.
Für unser Kata-Paar bei den Seniors in der Nage-no-kata, Michael und Mathias Zapf vom JC Kyoko Jänschwalde, ging es kurz nach der EM von Riga, genau wie auch für die frisch gekürten Vize-Europameister Schmidt/Schmidt aus Hessen, nun wieder auf die Wettbewerbstatami des DJB.
Unsere Mitglieder in der deutschen Nationalmannschaft zeigten in Vorrunde und im Finale sehr gute Leistungen. Sie belegten sowohl in der Vorrunde als auch im Finale hinter dem starken Team aus Hessen Platz 2 und sicherten sich so die Silbermedaille. Dabei waren die Brüder Schmidt und Zapf die beiden einzigen Teams, die im Finale die 400 Punkte-Grenze überschritten haben. „Herzlichen Glückwunsch zu dieser sehr souveränen Leistung“, würdigt Martin Reißmann die Verdienste.
„Abschließend möchte ich noch den sehr guten Teamgeist unserer kleinen sechsköpfigen Brandenburger Mannschaft hervorheben, zu dem auch die beiden mit angereisten Eltern wesentlich mit beitrugen. So eine Atmosphäre ist für alle eine wichtige Voraussetzung, um sich weiterentwickeln zu können und hilft auch bei der Verarbeitung und Überwindung von Momenten, die nicht so optimal gelaufen sind. Das öffnet dann auch wieder den Weg in zukünftige Herausforderungen.“
Michael und Mathias Zapf sicherten sich bei der Kata-Europameisterschaft in Riga den 6. Platz, nachdem sie zur Halbzeit der Vorrunde noch auf dem zweiten Rang lagen. Trotz einer intensiven Vorbereitung und einer starken Leistung verpasste das Duo aufgrund geänderter Bewertungen in der zweiten Hälfte den Finaleinzug, während das deutsche Team insgesamt den 3. Platz in der Nationenwertung erreichte.
Weitere Details zum Turnierverlauf findet ihr hier auf der offiziellen Seite des Brandenburger Judoverbandes.
Drei Funktionsträger des BJV nahmen am Kata-Event im Köln teil und hatten sich verschiedenen Aufgaben bzw. Schwerpunkten zu stellen.
Etwa 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen am Kata-Event im Bundesleistungszentrum Judo an der Sporthochschule in Köln am vergangenen Wochenende teil. Neben sehr interessanten Angeboten für die persönliche Weiterbildung bzw. Vorbereitung auf Prüfungen für Kata-Interessierte im DJB, ist diese dreitägige Veranstaltung aber auch immer ein Termin zur Weiterbildung der Kata-Wertungsrichter, Beratung der Kata-Referenten und auch eine Möglichkeit der Schulung und Vertiefung von Kompetenzen der in den jeweiligen Landesverbänden arbeitenden Kata-Trainer.
Aus unserem LV nahmen eben aus diesen Gründen drei Funktionäre des BJV an dieser sehr gut organisierten und mit hochkarätigen Referenten besetzen Veranstaltung teil.
Vizepräsident des BJV und Bundes-Kata-Wertungsrichter Dirk Krüger, Breitensportreferent und Mitglied im Kata-Nationalteam Michael Zapf sowie Graduierungsverantwortlicher des Bereichs Süd-Ost, Kata-Trainer und verantwortlicher für den Einsatz der Kata-Wertungsrichter im BJV, Martin Reißmann.
Alle hatten neben interessanten Weiterbildungen auch im Rahmen ihrer Funktionsbereiche sich weiterzubilden bzw. den Landesverband zu vertreten. Dabei fand im Ergebnis unserer Vorstandswahl vom 16.03.2025 bei der stattfindenden Referententagung des DJB mit den Kata-Referenten der Landesverbände am Samstag auch die Staffelstabübergabe von unserem langjährigen Kata-Referenten Dirk Krüger an seinen Nachfolger Michael Zapf statt.
Neben allen zu erfüllenden Aufgaben war das Event aber in jedem Fall auch eine Zeit, um neue Motivation für die Arbeit im Bereich Kata zu tanken, Erfahrungen auszutauschen und an der Vervollkommnung der persönlichen Kompetenzen zu arbeiten.
Martin Reißmann
Zwei Frauen und vier Männer vom KSC Asahi Spremberg bestanden am 23. April die Prüfung zum 1. Dan
Seit einem knappen Jahr arbeiteten die sechs Asahi Judoka gezielt an ihrem Vorhaben, die Prüfung zum ersten Dan nach den Anforderungen der neuen Graduierungsordnung für Dan-Graduierungen abzulegen. Dabei waren die Voraussetzungen sehr unterschiedlich. Während zwei Judoka bereits Inhaber einer Trainer C Judo-Fachlizenz waren und ein Judoka auch auf seine Erfahrungen von der Sportschule zurückgreifen konnte, mussten sich andre Prüfungsanwärter die Prüfungsanforderungen hauptsächlich aus dem laufenden Trainingsbetrieb und den wahrgenommenen Konsultationen und Lehrgängen erarbeiten.
Die erste gemeinsame Konsultation fand dabei im Juli vergangenen Jahres in Jänschwalde statt. Seit dieser Zeit war Meik Blaufelder der Motor, der die Gruppe immer wieder aktivierte und voranbrachte. Es folgten Konsultationen beim heutigen Referenten Graduierungswesen Daniel Klenner und beim Graduierungsverantwortlichen Bereich Süd-Ost Martin Reißmann. Weiterhin gab es einzelne Teilnahmen an Kata- und Dan-Lehrgängen.
Am 23.04. ab 16:00 Uhr schlug dann im Dojo des JC Kyoko Jänschwalde die Stunde der Wahrheit.
Die Prüfungskommission in der Zusammensetzung Daniel Klenner, Martin Reißmann und Elke Nowack sah qualitativ in den zu demonstrierenden Anforderungsbereichen ein relativ breites Spektrum an Leistungsnachweisen.
Die Umstellung auf die Anforderung im Standbereich, die komplette Gokyo-no-waza zu beherrschen, machte einigen Anwärtern teilweise ebenso Probleme, wie insbesondere auch die Anforderung im Bereich Katame-waza, die Techniken aus dem Verständnis der Kodokan-Nomenklatur zu demonstrieren. Das ist umso mehr hervorzuheben, da diese Techniken auf der Niveaustufe 3 zu demonstrieren waren. Eindeutig positiv erwies sich hier der Vorlauf an Kenntnissen und Fertigkeiten auf den die beiden C-Trainer zurückgreifen konnten. Es war aber auch zu erkennen, dass die sechs Judoka die Hinweise aus den Konsultationen und Lehrgängen berücksichtigt hatten und versuchten, diese umzusetzen. Das konnte man unter anderem an den Leistungen in den Bereichen Kata – sowohl Obligatorik als auch Wahlfach erkennen.
Zum Ende der Prüfungen gratulierte die Prüfungskommission allen sechs Prüfungsanwärtern zur bestandenen Prüfung. Daniel Klenner als BJV-Referent für das Graduierungswesen lobte auch die Leistungen und das Engagement der beiden Judoka Lydia Böhm und Leandro Schütze, die sich ausschließlich als Uke mit ansprechenden Leistungen in die Prüfung einbrachten. Besonders positiv hob die Kommission die Leistungen von Maik Sternberg, Phumpanja Mazur und Anni Lehnigk hervor. Sie verwies aber auch darauf, dass diese Momentaufnahme in Form der Prüfung Anlass sein sollte, an den persönlichen Kompetenzen, Kenntnissen und Fertigkeiten weiter zu arbeiten und damit noch bestehende Reserven zu erschließen. Martin Reißmann betonte in diesem Kontext, dass Dan nicht nur Meistergrad, sondern vor allem auch Stufe der Entwicklung bedeutet.
Der Referent Graduierungswesen Daniel Klenner betonte zudem, dass es für das Erreichen eines Meistergrades erforderlich ist, sich weiter mit den Technikprinzipien und den situativen Voraussetzungen für ihre Umsetzung noch genauer auseinander zu setzen.
Die Prüfung zum 1. Dan bestanden:
Meik Blaufelder
Lucie Fiedler
Jesse Krupper
Anni Lehnigk
Maik Sternberg
Phumpanja Mazur
Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher
Bereich Süd-Ost
Michael und Mathias Zapf sicherten sich beim ersten IJF-Kata-Turnier der Weltserie in Louvain-la-Neuve den achten Platz in der Nage-no-kata. Nach dem Einzug ins Finale der besten neun Paare überzeugten sie mit einer Leistungssteigerung und 376,0 Punkten in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Den vollständigen Bericht zum Turnier findest du hier auf der offiziellen Seite des Brandenburger Judoverbandes.