kyoko-judo.de

Prüfung zum 1. Dan

Oskar Becker vom PSV Cottbus stellte sich erfolgreich der Prüfung zum 1. Dan.

Eine Dan-Prüfung hat immer zwei Aspekte. Zum einen geht es natürlich darum, nachzuweisen, dass der Anwärter über die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt, um künftig eine angestrebte Graduierung tragen zu dürfen. Zum anderen aber zeigt eine Prüfung auch auf, welche Reserven noch bestehen und wo die Arbeit künftig weitergeführt werden muss.

Diese beiden Seiten waren auch bei der Prüfung von Oskar Becker in dieser Woche in Jänschwalde gegeben. Der Prüfling hatte sich bei seiner Heimtrainerin Elke Nowack, über den Dan-Lehrgang und eine weitere Konsultation beim Vorsitzenden der Prüfungskommission Martin Reißmann auf den Prüfungstag vorbereitet. Dabei war sein Uke Tom Tarnowski vom heimatlichen Verein eine wertvolle Hilfe. So galt es am Prüfungstag, vor mitfiebernden Zuschauern aus dem eigenen Verein den erfolgreichen Leistungsfortschritt nachzuweisen.

Vor der Prüfungskommission unter Leitung von Martin Reißmann und den Mitgliedern Daniel Klenner und Elke Nowack zeigte er im Jänschwalder Dojo eine solide Leistung. Somit konnte Martin Reißmann Oskar Becker nach zwei Stunden zur bestandenen Prüfung gratulieren. Gleichzeitig wertete Martin Reißmann aus, in welchen Bereichen die Arbeit künftig weitergeführt werden muss, um dem Anspruch an einen Judo-Meister noch besser gerecht werden zu können.

Das betraf u.a. Fragen der noch exakteren Demonstration der Techniken, aber auch der noch wirkungsvolleren Anwendung. Im Bereich Kata geht es besonders um die genauere Umsetzung der geforderten technische Abläufe. „Positiv wurde z.B. eingeschätzt, dass Oskar in den Prüfungsfächern Übungsformen und Theorie diese Reserven selbst aufzeigen bzw. herausarbeiten konnte. Somit erschloss er auch erforderliche Voraussetzungen für die weitere Arbeit“, sagt Martin Reißmann nach der Prüfung. Positiv wurde auch die Strukturierung und der Aufbau seiner taktisch technischen Darstellung der Spezialtechnik bewertet, wenn es auch noch Reserve in der exakten Umsetzung gab. „In dieser Hinsicht wurde die Prüfung dem Verständnis gerecht, dass Dan auch Stufe bedeutet.“ Diese erreicht zu haben, bildet die Grundlage für weitere Vervollkommnung und Entwicklung als Judoka. Dazu wollte die Prüfungskommission mit ihren Hinweisen motivieren und wünschte alles Gute für diese weitere Arbeit.

Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher Kreisunion 4

Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner beim DJB-Kata-Lehrgang in Strausberg

Ein lehrreiches Wochenende für unsere Kata-Spezialisten: Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner nutzten den jüngsten Lehrgang des Deutschen Judo-Bundes (DJB) in Strausberg, um ihre Techniken weiter zu verfeinern.

Unter der Leitung von DJB-Referent Sebastian Frey und den Kaderathleten Jörg Schröder und Tobias Meyer tauchten die Teilnehmer tief in die Prinzipien der Nage-no-kata und Kime-no-kata ein. Für Jan-Michael und Nevio, die unseren Verein und den Landesverband bereits 2023 erfolgreich auf nationalem und internationalem Parkett vertreten haben, bot die Veranstaltung eine ideale Plattform, um Details zu optimieren und ihr „Rucksackwissen“ für kommende Aufgaben zu erweitern.

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Hohe Auszeichnung: Daniel Klenner wird mit dem 6. Dan geehrt

Daniel Klenner

Große Ehre für einen engagierten jänschwalder Judoka: In Strausberg wurde Daniel Klenner feierlich der 6. Dan verliehen. Vor rund 75 Vereinsvertretern nahm er die Auszeichnung entgegen – ein Moment, den er glücklicherweise im Beisein seiner Familie genießen konnte.

Für Daniel Klenner ist die neue Gürtelfarbe weit mehr als eine bloße Dekoration. Er blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück: Alle fünf vorangegangenen Dan-Grade erlangte er durch technische Prüfungen, wobei er seine erste Meisterprüfung vor 25 Jahren in Cottbus ablegte. Diese konsequente Ausbildung prägte sein Verständnis vom Judo nachhaltig. Frei nach seinem Trainer Martin Reißmann sieht er den Dan nicht als Endstation, sondern als „Stufe“ einer lebenslangen Entwicklung.

„Innerlich konnte es mir eigentlich nicht schnell genug gehen“, erinnert sich Klenner schmunzelnd an seine Ambitionen. Doch rückblickend schätzt er die Zeit zwischen den Graduierungen als wichtigen Raum für persönliche Reife und neue Erkenntnisse. Dass er diese hohe Auszeichnung nun bereits im Alter von 43 Jahren und bei bester Gesundheit entgegennehmen durfte, empfindet er als großes Privileg.

Ein besonderes Highlight für ihn: Die Entscheidung über seine Graduierung fiel in derselben Sitzung des DJB-Ehrenrates, in der auch Olympiasieger Ole Bischof der 6. Dan zugesprochen wurde. Zudem freute sich Klenner darüber, die Ehrung gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Jörg Rahn zu erhalten, mit dem ihn viele gemeinsame Fahrten zu Kampfrichtereinsätzen verbinden.

Die Zeremonie in Strausberg war auch deshalb passend, weil Klenner dort bereits den Großteil seiner bisherigen Prüfungen absolviert hatte. Den neuen Gürtel erhielt er schließlich aus den Händen seines Lehrers Martin Reißmann. Doch auch mit dem rot-weißen Gurt bleibt sein Motto bestehen: „Auch der 6. Dan ist wieder eine Stufe… man kann immer dazu lernen. Also Ha-jime!“

Der original Artikel lässt sich hier auf der Seite des Brandenburger Judoverbandes nachlesen.

Starker Auftritt bei den Offenen Sächsischen Kata-Meisterschaften

Erfolgreiches Wochenende in Freital: Unser Jugendpaar Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner vertrat den BJV bei der international besetzten Premiere der Offenen Sächsischen Kata-Meisterschaften. In einem starken Feld von 61 Paaren – darunter Konkurrenz aus Tschechien – zeigten die beiden in der Kategorie Nage-no-kata Jugend eine beeindruckende Leistung.

Unter den Augen hochrangiger Wertungsrichter sicherten sich Jan und Nevio einen hervorragenden vierten Platz. Auch wenn der Einzug ins Finale aufgrund einer unglücklichen Gruppenauslosung knapp verpasst wurde, war ihr Mathias Zapf stolz auf die gezeigte Qualität, die auch im Gesamtvergleich zu den Top-Leistungen des Tages gehörte.

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Jänschwalder Judoka bei den Kata-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi

Bei den diesjährigen Kata-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi vertraten Michael und Mathias Zapf die Brandenburger Farben auf internationalem Parkett. Begleitet von Trainer Matthias Störzner stellte sich das Duo nach monatelanger, intensiver Vorbereitung der weltweiten Konkurrenz.

Trotz einer schwierigen Anreise inklusive Gepäckverlust bewiesen die beiden Sportler starken Fokus und Teamgeist. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld zeigten sie eine sehenswerte Kata und sicherten sich mit 384 Punkten den 7. Platz in ihrer Gruppe. Auch wenn der Einzug ins Finale der besten Drei diesmal knapp verpasst wurde, blicken die Athleten und ihr Trainerteam stolz auf die gezeigte Leistung und den starken Zusammenhalt innerhalb der deutschen Auswahl zurück.

Für die Brandenburger Judoka ist dieses Ergebnis Motivation, weiter hart an ihren Zielen zu arbeiten. Wir gratulieren zu dieser Leistung auf der Weltbühne!

Den ausführlichen Artikel findet ihr hier auf der Seite des BJV.

Erfolgreicher Auftritt der Jänschwalder Kata-Experten in Maintal

Bei den German Kata Open in Maintal überzeugten die Jänschwalder Kata-Sportler in einem international besetzten Feld, wobei Mathias und Michael Zapf Bronze gewannen und das junge Duo Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner den vierten Platz belegte. Der erfolgreiche Auftritt diente den erfahrenen Athleten als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften und bot den Nachwuchskadern wertvolle Erfahrungen auf internationaler Bühne. 

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Erfolgreicher Auftritt beim EJU-Kata-Turnier in Madrid

Nach ihrer Teilnahme an den Nordic-Open stellten sich Michael und Mathias Zapf am vergangenen Wochenende der internationalen Konkurrenz beim EJU-Turnier in Madrid. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld, zu dem auch die amtierenden Weltmeister aus Kolumbien sowie Top-Paare aus Italien und Spanien gehörten, nutzten die beiden Brandenburger den Wettkampf als wichtige Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft.

Trotz der schwierigen Losung, den Wettbewerb in der Nage-no-Kata als erstes Paar eröffnen zu müssen, zeigten die Brüder eine konzentrierte und technisch starke Leistung. Die Trainer Martin Reißmann und Matthias Störzner lobten die Qualität der Demonstration, sahen die Wertung von 381 Punkten jedoch kritisch – aus ihrer Sicht blieb das Duo damit etwas unter dem eigentlichen Wert ihrer Darbietung.

Da in dieser Gruppe kein separates Finale ausgetragen wurde, fehlte die Chance auf einen direkten Vergleich der Top-Paare. Am Ende belegten Michael und Mathias Zapf den vierten Platz. Michael Zapf blickt dennoch motiviert nach vorne: Das Ziel ist nun die detaillierte Analyse der Leistung, um bei den kommenden German-Open wieder um die Medaillenränge mitzukämpfen.

Insgesamt präsentierte sich das Team des DJB in Madrid stark: Neben der Platzierung der Zapf-Brüder sicherte sich die deutsche Delegation eine Silbermedaille in der Katame-no-kata sowie weitere Top-5-Platzierungen in verschiedenen Kategorien.

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Gold-Erfolg in Schweden: Zapf-Brüder siegen beim Nordic Kata Open

Ein Auftakt nach Maß gelang Michael und Mathias Zapf beim diesjährigen Nordic Kata Open im schwedischen Kristianstad. Trotz einer beschwerlichen Anreise, bei der das Duo aufgrund von Zugausfällen und Umwegen erst spät am Abend am Wettkampfort eintraf, präsentierten sich die beiden Brandenburger in Topform.

Das Turnier, das jährlich zwischen den nordischen Ländern wechselt, gilt als wichtiger Gradmesser für die internationale Kata-Elite. Für die Brüder war es der erste Härtetest nach der Sommerpause und ein entscheidender Schritt in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.

Erst am Nachmittag startete der Wettbewerb in der Nage-no-Kata. Michael und Mathias Zapf bewiesen starke Nerven, behielten die Konzentration über den langen Wettkampftag hinweg bei und lieferten eine beeindruckende Demonstration ab. Mit einer starken Wertung von 409,5 Punkten knackten sie die prestigeträchtige 400er-Marke und sicherten sich den ersten Platz vor den schwedischen Lokalmatadoren.

Dieser Erfolg war Teil einer geschlossenen Mannschaftsleistung: Da drei weitere deutsche Paare ebenfalls Gold in ihren Kategorien gewannen, sicherte sich die deutsche Delegation am Ende auch den Sieg in der Mannschaftswertung vor Kanada und Finnland. Michael Zapf bedankte sich im Namen des Teams besonders bei den Trainern Martin Reißmann und Matthias Störzner sowie dem Landesverband und dem DJB für den Rückhalt.

Für das deutsche WM-Team stehen mit dem EJU-Turnier in Madrid und den German Kata Open im Oktober nun die letzten wichtigen Stationen an, um sich für die Weltmeisterschaft Ende Oktober den letzten Feinschliff zu holen.

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Dan-Prüfung in Jänschwalde

Daniel Dewes vom PSV Cottbus bestand die Prüfung zum 1. Dan mit einer ansprechenden und soliden Leistung

Nach einer langfristigen und gründlichen Vorbereitung bei Trainerin Elke Nowack sowie zwei Konsultationen beim Vorsitzenden der Prüfungskommission schlug am vergangenen Wochenende im Dojo des JC Kyoko Jänschwalde für Daniel Dewes nun die „Stunde der Wahrheit“. Neben seiner eigenen zielstrebigen Arbeit in der Vorbereitung konnte er sich dabei auch auf seinen Uke und Vereinskameraden Oskar Becker verlassen, der mit sehr guter persönlicher Fachlichkeit den Weg zum Dan begleitete.

Natürlich ist am Tag der Prüfung dann meistens vieles ein wenig anders und die Aufregung war Daniel Dewes dann auch zu Beginn besonders beim Prüfungsfach Kata anzumerken. Aber, wie heißt es doch so schön, „nur wer nichts macht, macht keine Fehler“. Die beiden Judoka zeigten in der Summe dann doch eine solide Kata. Im weiteren Verlauf steigerte sich Daniel Dewes dann und wies im Fortgang der Prüfung nach, dass er die in den Konsultationen gegebenen Hinweise überwiegend gut berücksichtigt und verarbeitet hatte. In den Fächern Übungsformen und Theorie konnte der 37-jährige Prüfungsanwärter als Späteinsteiger ins Judo dann auch nachweisen, dass er sich die nachzuweisenden Inhalte gut durchdacht hatte. Mit sehr guter Unterstützung durch Uke Oskar Becker gelang es ihm sehr ansprechend, im Sinne von Eigenfehlerkorrektur noch bestehende Reserven herauszuarbeiten, diese in den beiden Fächern zu verdeutlichen und auch Fehler zu korrigieren. Dafür erhielt er von der Prüfungskommission für diese Fächer auch eine besonders gute Einschätzung.

Nach zweieinhalb Stunden gratulierte der Vorsitzende der Prüfungskommission Martin Reißmann auch im Namen der beiden Mitglieder Elke Nowack und Daniel Klenner herzlich zu einer mit überwiegend guten und soliden Leistungen bestandenen Prüfung. Dabei lobten die Prüfer auch die sehr gute Mitarbeit von Uke Oskar Becker und das gute Zusammenwirken beider Judoka. Nicht nur die beiden Sportler, sondern auch Trainerin Elke Nowack war mit der gezeigten Leistung und dem Ergebnis sehr zufrieden.

Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher KU 4

BJV-Team wieder erfolgreich bei den Deutschen Kata-Meisterschaften

Michael und Mathias Zapf vom JC Kyoko Jänschwalde erkämpften Bronze in Bad Ems.

Zum Ende des Judofestivals in Bad Ems fanden am am vergangenen Sonntag die Deutschen Kata-Meisterschaften 2023 statt. Der Brandenburgische Judo-Verband war mit zwei Kata-Paaren vertreten. Michael und Mathias Zapf JC Kyoko Jänschwalde, die zuvor auch beim Judo-Festival dabei waren, starteten im Wettbewerb Nage-no-kata und Thomas Wernitz und Corinna Matzanke (TSG Lübbenau) in der Ju-no-kata.

Mit insgesamt 70 Kata-Paaren, davon auch 15 ID-Judo-Kata-Paare, waren diese Meisterschaften gut besetzt. Gerade in der Nage-no-kata gab es mit 12 Paaren und in der Ju-no-kata mit 15 Paaren viel Konkurrenz. Unserem erfahrenen Team Zapf/Zapf gelang es auch in diesem Jahr, sich mit einem Wert von 400 Punkten mit Platz 3 in der Vorrunde für das Finale der besten sechs zu qualifizieren. In Finale konnten sich Beide noch einmal steigern und zeigten eine sehr gute Kata, die mit 409 Punkten bewertet wurde. Am Ende belegten sie dann hinter den Altmeistern Arslan/Sessini aus NRW mit 419,5 Punkten und den Europameistern Schmidt/Schmidt aus Hessen mit 414 Punkte den Bronzeplatz. „Sie haben auf jeden Fall bewiesen, dass sie für internationale Einsätze im Nationalteam gut gerüstet sind“, schätzt ihr Heimtrainer Martin Reißmann ein. Bei diesen Meisterschaften waren diese drei Teams auf dem Siegerpodest auch die einzigen, die im Wettbewerb der Nage-no-kata den Wert von 400 Punkten in Vor- und Finalrunde erreichten bzw. überschritten.

Thomas Wernitz und Corinna Matzanke zeigten in der Vorrunde eine sichere Ju-no-Kata. Es gelang ihnen aber noch nicht, in den Kampf um die Finalplätze einzugreifen. Sie sammelten jedoch auch in diesem Jahr wichtige Erfahrungen für künftige Wettbewerbe auf der DJB-Ebene.

Für beide BJV-Kata-Paare und Trainer Martin Reißmann ergab sich am Rande der Meisterschaft natürlich auch wieder etwas Zeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Teams, der für die Verbesserung der eigenen Leistungen auch eine wichtige Voraussetzung ist.

„Herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen unserer Beiden Teams und zur Bronze-Medaille von Michael und Mathias Zapf“, würdigt Martin Reißmann die Leistungen unserer Teilnehmer.

Martin Reißmann/BA

Rückblick: Brandenburger Kata-Elite trifft sich in Jänschwalde

In Jänschwalde kamen Brandenburgs Kata-Spezialisten zusammen, um in vier verschiedenen Kategorien die Landesmeister zu ermitteln. Eröffnet wurde die Veranstaltung gemeinsam von BJV-Vizepräsident Dirk Krüger und Prüfungsreferent Matthias Störzner, die als besonderen Gast zudem Torsten Zapf, den Vorsitzenden des örtlichen Ortsbeirats, begrüßen konnten.

Bevor die Wettkämpfe begannen, unterstrich Martin Reißmann (Vorsitzender der Wertungsrichterkommission) die wachsende Bedeutung der Kata für den gesamten Judosport. Unter den strengen Augen der Jury – bestehend aus Reißmann, Störzner und Krüger – zeigten die Teams durchweg ansprechende Leistungen in Sachen Technik, Harmonie und Ablauf.

Die neuen Landesmeister im Überblick:

  • Nage-no-kata: Michael Zapf & Mathias Zapf (JC Kyoko Jänschwalde)

  • Kurz-Kata (Nage-no-kata): Jan-Michael Pelz & Nevio Bubner (JC Kyoko Jänschwalde)

  • Katame-no-kata: Daniel Jäger & Manuel Gluske (SV Motor Babelsberg)

  • Ju-no-kata: Thomas Wernitz & Corinna Matzanke (TSG Lübbenau 63) – Silber ging hier an Frank Friedrich & Hendrik Krause (JSV Bernau).

Dirk Krüger nutzte die Siegerehrung für ein herzliches Dankeschön an die Ausrichter vom JC Kyoko Jänschwalde und der TSG Lübbenau 63, die mit viel Liebe zum Detail für einen reibungslosen Ablauf und beste Verpflegung gesorgt hatten.

Gleichzeitig blickte der Vizepräsident motivierend in die Zukunft: Das Altersspektrum von 14 bis 54 Jahren zeige, dass Kata für jeden Judoka eine Bereicherung sei. Er ermutigte alle Vereine, Trainer und Eltern ausdrücklich, das Thema Kata noch stärker in den Trainingsalltag zu integrieren und das große Potenzial im Landesverband zu nutzen – insbesondere bei den kommenden Kurz-Kata-Meisterschaften.

Hinweis: Die Landesmeisterschaft dient als eigenständiges Event und nicht als Qualifikationsturnier für die DKM.

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Martin Reißmann zum Ehrenmitglieder des BJV gewählt

Martin Reißmann

Martin Reißmann wurde auf der BJV-Mitgliederversammlung nach 23 Jahren als Prüfungsreferent mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Er trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück, wurde jedoch einstimmig für sein Lebenswerk und sein hohes Ansehen im Landesverband geehrt. 

Weitere Informationen findet ihr hier auf der Website des Brandenburgischen Judo-Verbandes.

Top-Platzierung in Belgien: Zapf-Duo überzeugt in Louvain-La-Neuve

Das erste große europäische Kräftemessen des Jahres führte unsere Kata-Spezialisten Michael und Mathias Zapf nach Belgien. In Louvain-La-Neuve stellten sie sich internationaler Konkurrenz in der Nage-no-kata.

Bereits in der Vorrunde zeigten die beiden eine starke Form und sicherten sich mit einem hervorragenden zweiten Platz souverän das Ticket für die Endrunde. Im Finale konnten sie ihre Leistung zwar noch einmal steigern, landeten in dem hochkarätigen Feld schlussendlich auf einem beachtlichen 6. Platz.

Heimtrainer Martin Reißmann zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Das Team hat sich auf internationalem Parkett sehr achtbar geschlagen.“ Ein gelungener Auftakt in die neue Turniersaison!

Hier gehts zum vollständigen Artikel auf der Seite des BJV.

Eine Win-Win-Situation beim Kata-Lehrgang in Freital

Michael und Mathias Zapf bereiten sich auf die Einsätze in der Nationalmannschaft vor und nahmen am Kata-Lehrgang des Landesverbands Sachsen in Freital teil.

Nachdem unser Kata-Team Mathias und Michael Zapf bereits jeweils mit anderen Uke im Kata-Bereich national und auch international erfolgreich waren, gehören sie seit 2019 in der Nage-no-kata der Nationalmannschaft an.

Durch ihre auch im Jahr 2022 gezeigten Leistungen wurden sie auch 2023 wieder in die Nationalmannschaft berufen und Anfang März steht auch bereits der erste Einsatz beim EJU Turnier in Louvain-La-Neuve in Belgien auf dem Programm.

Damit ist die Vorbereitung auf die Höhepunkte, möglichst unter Anleitung von Experten der Kata-Kommission des DJB, ein wichtiger Schwerpunkt.

Hierfür ergab sich beim Kata-Lehrgang des Judoverbands Sachsen (JVS) eine sehr gute Gelegenheit. Der Lehrgang war durch den JVS-Lehr- & Prüfungsreferenten René Liesebach und Kata-Referenten Jörg Schröder sehr gut organisiert. Dabei erhielten die Brüder Zapf beim DJB-Kata-Referenten Sebastian Frey und Kommissionsmitglied Dr. Magnus Jezussek noch einmal eine sehr ansprechende Vorbereitung und den letzten Schliff für die bevorstehenden internationalen Herausforderungen.

Gleichzeitig waren sie mit ihren Technikdemonstrationen auch für die Referenten des DJB eine gute Unterstützung. Die eigene Ausbildung soll den anderen dienlich sein. „Dieses Prinzip wurde hier sicher sehr anschaulich umgesetzt. Auch gaben Mathias und Michael Zapf für den einen oder anderen Teilnehmer auch noch einen Tipp oder helfenden Hinweis“, sagt ihr Trainer Martin Reißmann.

Am kommenden Samstag werden die Beiden beim Kata-Lehrgang des BJV noch einmal als Referenten im Einsatz sein und Vizepräsident Dirk Krüger und Martin Reißmann zur Seite stehen, bevor es dann zum EJU-Turnier nach Belgien geht. „Dafür schon einmal viel Erfolg“, gibt ihnen Martin Reißmann gute Wünsche mit auf den Weg.

Martin Reißmann
Referent Prüfungswesen BJV

Fotos: Martin Reißmann