Ingo Höppner und Lucas Molks bestehen die Prüfung zum 2. Dan. Clara Ullenboom, Elias Groschke, und Mika Vielitz tragen nun den 1. Dan.
Nach zum Teil sogar zwei absolvierten Dan-Lehrgängen im BJV, stellten sich fünf Judoka vom SC Dynamo Hoppegarten am 18.12.2024 in Jänschwalde der Prüfung zum ersten bzw. zweiten Dan. Der Tag war auf Grund der sehr unterschiedlichen Programme, die sowohl die Anwendungsaufgaben wettkampfbezogen wie auch die Anwendungen Selbstverteidigung betrafen, zum Jahresende noch nochmal eine deutliche Herausforderung. Nachdem Daniel Klenner und Martin Reißmann beim Dan-Lehrgang Ende November noch wichtige Hinweise und auch Aufgabenstellungen gegeben hatten, ging es nun dieses Mal darum, ob die Prüfungsanwärter die Aufgabenstellungen des Prüfungsprogramms auch umsetzen konnten.
Dies gelang den fünf Judoka, wenn auch mit unterschiedlicher Leistung, mit Erfolg. Besonders hervorzuheben sind hier die Ergebnisse von Lucas Molks (2. Dan) und Mika Vielitz (1. Dan). Ein großes Lob auch an Ingo Höppner der sich mit fast 58 Jahren der Prüfung zum 2. Dan erfolgreich stellte.
Die Prüfungskommission in der Zusammensetzung Martin Reißmann, Daniel Klenner und Elke Nowack gratulierten nach einem langen Tag allen fünf Prüfungsanwärtern zur erfolgreichen Prüfung. Wenn auch noch Reserven zu benennen waren, bescheinigten die Prüfer allen fünf Judoka, dass sie nach dem letzten Lehrgang noch einmal sehr fleißig, intensiv und mit Erfolg an der Umsetzung der gestellten Aufgaben gearbeitet hatten. Ein Lob gab es auch für den Einsatz von Uke Julian Schindler, wobei in diesem Bereich auch Prüfungsanwärter, wie insbesondere Elias Groschke ein überdurchschnittliches Pensum zur Unterstützung anderer Teilnehmer zusätzlich zur eigenen Prüfung absolvierten.
Folgenden Sportler vom SC Dynamo Hoppegarten haben die Dan-Prüfung erfolgreich abgelegt:
Prüfung zum: 2. Dan
Ingo Höppner
Lucas Molks
Prüfung zum: 1. Dan
Mika Vielitz
CClara Ullenboom
Elias Groschke
„Zu diesen Leistungen am Jahresende noch einmal herzlichen Glückwunsch“, sagt Martin Reißmann.
Las Vegas war am 9. und 10. November 2024 der Mittelpunkt der internationalen Kata-Szene. Unter den Teilnehmern der diesjährigen Weltmeisterschaft ragten besonders zwei Brandenburger hervor: Mathias und Michael Zapf vom Kyoko Judoclub Jänschwalde vertraten die deutschen Farben in der Disziplin Nage-no-Kata.
Starke Performance trotz Lospech
In einem hochkarätig besetzten Feld von 15 Teams aus drei Kontinenten hatten die Zapf-Brüder eine schwierige Ausgangslage: Sie mussten als allererstes Team des Turniers auf die Matte. Trotz dieser mentalen Herausforderung lieferten sie eine technisch präzise Darbietung ab. Am Ende fehlte nur ein Quäntchen Glück zum Finaleinzug – sie beendeten den Wettbewerb mit einem respektablen vierten Platz in ihrem Pool. Die Brüder zeigten sich dennoch zufrieden und betonten, dass der kontinuierliche Fortschritt und die gesammelten Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung im Fokus stehen.
Ein Fest des Judo-Sports
Abseits der Wettkampfmatte nutzten die Brandenburger die Gelegenheit zum internationalen Austausch, begünstigt durch die zeitgleich stattfindende Veteranen-WM. Neben dem sportlichen Erfolg der deutschen Delegation – der Deutsche Judo-Bund sicherte sich insgesamt drei Medaillen, darunter Gold für Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen (Ju-no-kata) sowie Bronze für die Teams Schmidt und Frey/Bergmann – blieb auch Zeit, die Eindrücke der Metropole Las Vegas zu genießen.
Ein besonderer Dank der beiden Athleten galt dem Landesverband, ihrem Heimatverein und allen Unterstützern, die diese Reise ermöglicht haben.
Den vollständigen Originalartikel findet ihr hier auf der Seite des Brandenburger Judoverbandes.
Beim EJU Kata-Tournament sowie der anschließenden German Kata Open am zurückliegenden Wochenende starteten vier Brandenburger Judoka vom JC Kyoko Jänschwalde.
Die Zielstellungen und die Bedeutung der Turniere waren für die beiden Kata-Paare sehr unterschiedlich. Für Michael und Mathias Zapf waren die beiden Turniere ein weiterer Schritt der Vorbereitung auf dem Weg zur Kata-WM in einem Monat in Las Vegas/USA. Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner wollten das Turnier am Sonntag nutzen, um weitere Erfahrungen auf großer Bühne zu sammeln und als neuen Gradmesser nach der Deutschen Kata-Meisterschaft für den erreichten Leistungsstand.
Für alle teilnehmenden internationalen und deutschen Starter wurde die Budo-Arena des SC Budokan Maintal am 5. und 6. Oktober zum Schauplatz zweier hochkarätiger Kata-Events: zum einen am Samstag das EJU Kata Tournament, das erstmals in Deutschland stattfand und 70 Kata-Teams aus 13 Nationen vor die Tore Frankfurts lockte.
Auch unsere beiden Mitglieder des deutschen Nationalteams, Michael und Mathias Zapf, gingen motiviert an den Start. Da das in der Spitze starke Teilnehmerfeld der Nage-no-Kata der Senioren diesmal nur aus elf Paaren bestand, kamen nur die vier besten Paare der Vorrunde ins Finale. Nach der Vorrunde reihten sich beide Kyoko-Judoka auf Platz fünf hinter den favorisierten Spitzenpaaren aus Italien, Spanien, Niederlande sowie Immo und Hendrik Schmidt aus Deutschland ein und mussten sich damit bereits nach dem Vorausscheid aus dem Wettbewerb verabschieden. Trotz des frühen Ausscheidens sammelten sie dennoch wertvolle Erfahrungen auf internationaler Bühne. Besonders die unterschiedlichen Interpretationen und Auffassungen zu einzelnen Elementen bzw. zur Demonstration der Kata in verschiedenen nationalen Verbänden, offenbarten abermals die Vielfältigkeit und Tiefe in der Auseinandersetzung mit dem Thema Kata.
Am Sonntag lieferte die German Kata Open erneut packende Wettbewerbe, wenngleich mit einer größeren Anzahl von Athleten aus den Landesverbänden des DJB. Hier präsentierten sich aus Brandenburg vor allem die Routiniers Michael und Mathias erfolgreich und schafften es, sich an diesem Tag bei wiederum elf Wettbewerbsteilnehmern in den spannenden Medaillenkampf einzumischen. Am Ende wurde der konzentrierte und souveräne Finallauf der Zapfs auf den vierten Platz gewertet, womit unser Duo zwar ohne Medaille, aber dicht auf den Fersen der Topfavoriten blieb.
Für den Jänschwalder Nachwuchs war dieses Turnier eine emotionale Berg und Tal-Bahn, bei der sie sich trotzdem mit großem Einsatz und fachlich sehenswert einbrachten. Nachdem am Samstag zum Ende des EJU-Turniers festgestellt wurde, dass die Beiden trotz korrekter Meldungen statt bei den für die U18 bei den Senioren ausgelost waren, erfolgte dann in der Nacht vor dem Sonntag die Berichtigung und Neuauslosung sowohl für die Senioren als auch für den Ausscheid der Kadetten.
„Motiviert starteten Jan und Nevio nach diesen Nachrichten somit am Sonntag sehr früh in den Tag und die Vorbereitung“, sagt Trainer Martin Reißmann. Ihre Kata-Präsentation in einem starken Teilnehmerfeld in der Vorrunde fand bei Zuschauern, Mitstreitern und auch beim Trainer viel Zuspruch. Nachdem jedoch die Punktwertung angezeigt wurde, musste diese positive Wahrnehmung einer ernüchternden Enttäuschung Platz machen. Während die gezeigte Kata anfänglich auf eine Finalteilnahme hoffen ließ, machte die ausgewiesene Bewertung dies klar zunichte. Die Hoffnung auf eine erneute Finalteilnahme und vielleicht eine Medaille, wie bei den Deutschen Kata-Meisterschaften im ersten Halbjahr, war für die deutschen Vize-Meister aus diesem Jahr durch das verpasste Finale nicht mehr möglich.
„Die beiden haben eine sehenswerte Kata präsentiert, mit der sie persönlich zufrieden sein können. Die relativ niedrige Bewertung ist in diesem Zusammenhang und im Kontext mit anderen Beispielen schwer zu verstehen bzw. einzuordnen und für die beiden Kata-Sportler natürlich eine große Enttäuschung“, sagt Trainer Martin Reißmann, der sich zuletzt beim Kata-Event in Köln im Sommer noch einmal wichtige Inputs für die Vorbereitung seiner Sportler geholt hatte.
Unbesehen davon gingen die Jänschwalder Judoka mit reichlich gesammelten Eindrücken und einer Vielzahl an Videosequenzen für die Analyse der Veranstaltung auf den langen Weg zurück nach Brandenburg. Im Weiteren heißt es nun, besonders natürlich mit Blick in Richtung WM im November, selbstkritisch auf die Leistungen zu blicken und in den kommenden Trainingseinheiten die eigene Kata weiter zu optimieren, um die Abstände zu den Medaillenrängen aufzuholen.
Text: Michael Zapf, Martin Reißmann
Bilder: Martin Reißmann, Sebastian Frey
Erfolgreiche Rückkehr auf die internationale Matte: Zapf-Duo überzeugt in Madrid
Nach einer längeren Wettkampfpause meldete sich unser Brandenburger Kata-Paar, Mathias und Michael Zapf, eindrucksvoll zurück. Beim EJU-Kata-Turnier in Madrid bewies das Duo, dass es trotz beruflich bedingter Auszeit weiterhin zur internationalen Spitze gehört.
Der Weg zum Turnier war dabei durchaus sportlich: Mathias Zapf konnte aufgrund beruflicher Verpflichtungen erst am Vorabend des Wettkampfs anreisen. Dennoch ließen sich die beiden davon nicht beirren und zeigten bereits in der Vorrunde eine so starke Performance, dass der Einzug ins Finale souverän gelang.
In der Finalrunde ging es dann denkbar knapp zu. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld entschieden minimale Wertungsunterschiede über die Medaillen – am Ende fehlten dem Duo lediglich ein Punkt zu Bronze und zwei Punkte zu Silber. Auch wenn der Sprung aufs Treppchen dieses Mal knapp verpasst wurde, blicken die Athleten positiv nach vorne. Michael Zapf wertete das Turnier als wichtige Standortbestimmung für die kommende Weltmeisterschaft.
Auch Heimtrainer Martin Reißmann verfolgte das Geschehen aus der Ferne und lobte die solide Leistung nach der Pause, sah aber gleichzeitig wertvolle Ansätze für die weitere Trainingsarbeit.
Mit diesem Rückenwind blickt das Team nun gespannt auf das nächste Highlight: das Heimturnier in Maintal.
Robert Pepschkowski vom PSV Senftenberg bestand am 13.07.2024 die Prüfung zum 2. Dan
Vor elf Monaten begann Robert Pepschkowski mit der gezielten Vorbereitung auf seine Dan-Prüfung zum 2. Dan – in diesem Fall nach der seit 2011 geltenden Dan-Prüfungsordnung. Der Trainer und Graduierungsberechtigte des PSV Senftenberg hat nach dem Erwerb seiner Trainerlizenz und seines 1. Dan kontinuierlich an der Verbesserung und Erweiterung seiner Kompetenzen gearbeitet.
Die gezielte Vorbereitungsphase begann damit, dass er sich im November 2023 erfolgreich der Ausbildung und Prüfung zum Graduierungsberechtigten stellte. Danach folgte noch im selben Monat der Dan-Lehrgang, bei dem Daniel Klenner bereits die Vorbereitung der Anwärter auf eine Prüfung zum 2. Dan betreute. Und diese Unterstützung und Anleitung setzte sich dann auch bis zum Prüfungstermin am 13.07.2024 fort.
Ein gutes Beispiel dafür, dass im BJV nicht nur mit der Festlegung zielgenauer Prüfungstermine, sondern auch mit der gezielten Vorbereitung der Anwärter an einem größtmöglichen Kompetenzzuwachs gearbeitet wird. Die Prüfer sind somit nicht nur die Experten, die die Prüfung abnehmen, sondern auch die Multiplikatoren, die im Vorfeld den Prozess der Vorbereitung begleiten und unterstützen. Robert Pepschkowski nahm diese Hilfe gerne an und suchte immer wieder Rat und Anleitung bei Daniel Klenner. Er ging dabei gesundheitlich bis an seine Grenzen und schonte sich nicht. Gerades diese Phase ist es, in der der Zugewinn an Fertigkeiten und Kenntnissen erreicht und gesichert wird. Das ist dann auch der Sinn der Aussage: der Weg ist das Ziel.
Die Prüfung am vergangenen Samstag in Jänschwalde war dann die Momentaufnahme, in der sich der Erfolg der Vorbereitung bestätigen sollte. Vor der Prüfungskommission Martin Reißmann, Daniel Klenner und Elke Nowack war Robert Pepschkowski gefordert, nachzuweisen, dass seine Vorbereitung auf die Dan-Prüfung erfolgreich war. Unterstützt von seine beiden Uke Anton und Georg Steiniger zeigte er eine Leistung, die die Prüfungskommission am Ende mit dem Erwerb des 2. Dan honorierte. Dabei stach das Prüfungsfach Theorie besonders positiv hervor und auch das Fach Übungsformen stellte er gut strukturiert vor. Teilweise verhinderte die Prüfungsaufregung sicher auch eventuell mögliche bessere Bewertungen.
Der Vorsitzende Martin Reißmann gab im Namen der Prüfungskommission noch Hinweise für die weitere Verbesserung der Fähigkeiten, Fertigkeiten und teilweise des Bewegungsvorbildes, zollte aber gleichzeitig der zielstrebigen, hartnäckigen Vorbereitung mit einer Menge Fragen und großem Wissensdurst viel Anerkennung.
„Die Prüfungskommission wünschte Robert weiter viel Erfolg bei der Arbeit als Trainer und Graduierungsberechtigter. Mit seiner Arbeit an der Entwicklung seiner persönlichen Qualifikation ist er in jedem Fall ein Vorbild für die Sportler in seinem Verein PSV Senftenberg“, würdigt Martin Reißmann die vorbildliche Zielstrebigkeit und den hohen Einsatz vor allem in der Vorbereitung der Dan-Prüfung.
Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher KU 4
Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner vom JC Kyoko Jänschwalde wurden bei den Deutschen Kata-Meisterschaften in Erlangen Vize-Deutscher Meister in der U18.
Mit zwei Sportlern und einem Trainer war das Brandenburger Team in diesem Jahr besonders klein, da u.a. das Erfolgs-Kata-Paar Michael und Mathias Zapf aus beruflichen Gründen seine Meldung zurückziehen musste. Den beiden Youngstern vom JC Kyoko Jänschwalde gelang es aber in bemerkenswerter Art und Weise, die Lücke zu füllen.
Mit einer soliden und konzentrierten Leistung gelang es ihnen in der Vorrunde unter elf Kata-Paaren aus neun Landesverbänden mit einem sicheren dritten Platz ins Finale einzuziehen. Dabei ließen sie nur junge Kata-Paare aus Niedersachsen und NRW vorbeiziehen, platzieren sich aber vor dem sich stark präsentierenden jungen Kata-Paar aus Sachsen. Alle vier Teams hatten in der Vorrunde einen deutlichen Abstand vor den fünftplatzierten Judoka. Im Finale war der Kampf um die Plätze 2 bis 4 besonders spannend, da das Kata-Team aus Niedersachsen mit einer ausgesprochen starken Leistung seine Anwartschaft auf Platz 1 wie in der Vorrunde noch einmal deutlich untermauerte. „Aber auch Jan und Nevio konnten sich noch einmal steigern und legten so den Grundstein für den Silberplatz“, freut sich Trainer Martin Reißmann über die gute Vorstellung der Beiden. „Sie zeigen im Finale eine noch konzentriertere Leistung, mit der es ihnen gelang, die Techniken der Nage-no-Kata punktuell mit mehr Exaktheit zu demonstrieren.“ Das gab dann sicher auch den Ausschlag dafür, dass Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner den Silberplatz vor dem sächsischen Team und den Judoka aus NRW erreicht haben. „Ich war mit der Finalkata ganz im Reinen“, drahtete Martin Reißmann noch vor der Ergebnisverkündung durch. „Jan und Nevio haben im Jahr 2023 beginnend mit Fleiß und Beharrlichkeit eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen.“ Die Silbermedaille in der U18 widerspiegelt diesen Trend.
Solch ein Ergebnis haben vor ihnen bei einer DKM in der Nage-no-kata nur die Bandenburger Teams Born/Reißmann (3x) und Zapf/Stenzel (2x mit IDKM) erreicht. „Sie sind damit in bemerkenswerter Weise in die Fußstapfen ihrer älteren Vereinskameraden getreten und konnten somit Michael und Mathias Zapf auf ihre Weise würdig vertreten. Einen herzlichen Glückwunsch zu dieser sehenswerten Leistung“, gratuliert Martin Reißmann auch auf diesem Wege.
Marcel Boldt bestand die Prüfung zum 1. Dan und Emely Raack die Prüfung zum Trainer C
Die Ausgangssituationen für die beiden Prüfungen am vergangenen Freitag im Dojo des JC Kyoko Jänschwalde waren sehr unterschiedlich. Der 43-jährige Marcel Boldt vom JC Eberswalde stellte sich nach langem dreijährigen beharrlichen Kampf mit vielen Hindernissen der Prüfung zum 1. Dan. Für die 20 Jahre junge Emely Raack ging es bei ihrer Prüfung darum, nachzuweisen, dass sie über die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse zum Erhalt der Trainer C Breitensportlizenz zu verfügt.
Und irgendwie hatten natürlich auch beide Prüfungen eine Bezug zur Trainer C-Breitensport-Ausbildung in den zurückliegenden Monaten.
Für Marcel Boldt waren die Lehrgänge zusätzlich zum Erwerb der Trainer-C Lizenz im Judo noch eine sehr lehrreiche abschließende Vorbereitung auf seine Dan-Prüfung, für die er zuvor bereits auch an mehreren Kata- und Dan-Lehrgängen des BJV teilgenommen hatte.
Für Emely Raack war die Prüfung der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zum Trainer C im Judo, da sie wegen anderer wichtiger sportlicher Verpflichtungen zum eigentlichen Prüfungstermin am 20. April in Strausberg entschuldigt war. Deshalb hatte Vizepräsident und Lehrreferent Jan Schröder das Mitglied des Lehrteams des BJV und A-Trainer Martin Reißmann mit der nachzuholenden Abnahme der Prüfung beauftragt.
Gemeinsam war dann wieder beiden Prüfungen, dass sich die Anwärter sehr gewissenhaft und engagiert vorbereitet hatten. Und auch die sehr fachkompetente Unterstützung durch die jeweiligen Uke aus dem Heimatverein war eine Gemeinsamkeit.
So konnte dann Emely Raack in der Praxis mit Uke und Vereinskamerad Lennard Anders und nachfolgend auch in der Theorie über insgesamt 90 Minuten mit einer sehr fundierten Leistung nachweisen, dass sie jetzt zu Recht Inhaberin der Trainer C Judo Breitensport-Lizenz ist.
In der dann folgenden Dan-Prüfung waren Marcel Boldt mit Uke und Trainer Clemens Pfütz dann über insgesamt fast drei Stunden gefordert, den Kompetenznachweis für den Erhalt des ersten Meisergrades zu erbringen. Vor dem Referenten beider Dan-Lehrgänge und der zwei Kata-Seminare zu den entsprechenden Themen, Martin Reißmann, der nun als Vorsitzender der Dan-Prüfungskommission fungierte, konnte er nachweisen, dass sich die Ausdauer und Beharrlichkeit ausgezahlt hat.
Zu diesem Ergebnis kam Martin Reißmann gemeinsam mit den Kommissionsmitgliedern Daniel Klenner und René Keil. So bewertete die Prüfungskommission besonders die Leistungen in den Fächern Bodentechnik, Anwendungsaufgabe Stand, aber auch in den Bereichen Übungsformen und in der Theorie besonders gut. „Das war sicher auch ein Ergebnis der Trainerausbildung, die Marcel und Clemens beide in den zurückliegenden Monaten mit besonderem Engagement erfolgreich absolviert hatten“, freut sich Martin Reißmann. So bauten die eine und die andere Herausforderung im Sinne einer stufenweisen Entwicklung der Kompetenzen sehr sinnvoll aufeinander auf.
„Im Namen der Prüfungskommission ein großes Lob an die Beharrlichkeit und die sehr solide Leistung von Marcel, aber auch die sehr ansprechende und kompetente Mitarbeit von Uke Clemens Pfütz“, lobt Martin Reißmann.
„In diesem Sinne noch einmal Glückwunsch zum ersten Meistergrad und viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung als Judoka und Trainer.“
Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher KU4
Drei Judoka vom JSV Rammenau legten mit Genehmigung des Judo-Verbands Sachsen ihre Dan-Prüfung im BJV ab.
Terminüberschneidungen sind immer wieder ein Problem, wenn es um die Ablegung von Dan-Prüfungen geht. Seien es Wettkämpfe oder auch berufliche bzw. persönliche Probleme. Und manchmal ist das Finden einer Lösung im eigenen Landesverband schwierig. Da ist es hilfreich, wenn die Zusammenarbeit der Ressorts zwischen Landesverbänden gut funktioniert. So eröffnete sich durch die Genehmigung des Judo-Verbandes Sachsen für drei Judoka vom JSV Rammenau die Möglichkeit, ihre Dan-Prüfung im brandenburgischen Jänschwalde ablegen zu können. Um gut vorbereitet zu sein, nahmen Ronja Voigt, Paul Eisold und Erik Schwarz den Weg nach Jänschwalde dann bereits vor der Prüfung schon einmal auf sich. In Form einer Konsultation beim Vorsitzenden der Prüfungskommission Martin Reißmann wollten die Rammenauer noch einmal Hinweise und Korrekturen zu ihrem vorbereiteten Programm bekommen. Das war eine Entscheidung, die sich bei der Prüfung z.B. im Fach Kata, durchaus positiv niederschlagen sollte.
Sowohl bei der Konsultation als auch bei der Prüfung war ein besonders guter Zusammenhalt des Teams aus Rammenau um Trainer Lutz Goschler erkennbar, was sich dann auch in einer sehr ansprechenden Prüfung widerspiegelte.
So stellten sich dann am vergangenen Freitagnachmittag die drei Judoka im Dojo vom JC Kyoko Jänschwalde der Prüfung zum 1. Dan. Die Prüfungskommission Martin Reißman, Elke Nowack und Daniel Klenner sah über maßgebliche Strecken eine gleichmäßige Leistung mit vielen guten Ergebnissen. Neben einer wechselseitigen Arbeit als Tori und Uke bei Paul Eisold und Erik Schwarz, trugen auch die weiteren Uke Moritz Goschler, Daniel Bauer und Lina Seidel mit Engagement und fachlicher Kompetenz zum Gelingen der Prüfung bei.
So konnte der Vorsitzende der Prüfungskommission Martin Reißmann dann nach viereinhalb Stunden den drei Prüfungsanwärtern zur bestandenen Prüfung gratulieren und gab natürlich auch Hinweise, in welchen Bereichen noch besonders an der Vervollkommnung der Kompetenzen. z.B. bei der weiteren Verbesserung des Bewegungsvorbildes oder bei der Umsetzung von Übungsformen bzw. im Bereich der Anwendung der Theorie, zu arbeiten ist. Positiv hob er im Namen der Prüfungskommission die engagierte Zusammenarbeit des ganzen Teams, aber auch Einzelleistungen hervor. So benannte er u.a. die Leistungen von Erik Schwarz bei den Anwendungsaufgaben und im Fach Wurftechnik, oder bei Ronja Voigt im Bereich Anwendungsaufgabe Stand oder bei Übungsformen.
„Den drei neuen Dan-Trägern noch einmal herzlichen Glückwunsch zum ersten Meistergrad und weiter viel Erfolg bei Vervollkommnung ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten im Judo“, gratuliert Prüfungsvorsitzender Martin Reißmann. Dazu wird sicher auch Trainer Lutz Goschler genau wie im Vorfeld bei der Vorbereitung auf die erfolgreiche Prüfung wieder seinen kompetenten Beitrag leisten.
Martin Reißmann
Graduierungsverantwortlicher KU4
Robert Krüger (2. Dan – Foto) und Nico Reinke (1. Dan), beide TSG Lübbenau, legten mit Erfolg ihre Dan-Prüfungen ab.
Manchmal ist es nicht der Wille oder die langfristige, ausdauernde Arbeit an der persönlichen Zielstellung, die es schwer macht, den nächsten Dan-Grad zu erreichen. Berufliche Einbindung, ein fehlender Uke oder auch mangelnde Trainingszeiten für eine gemeinsame Vorbereitung gestalten den Weg zur Prüfung mitunter fast unbegehbar. So auch bei den beiden Judoka Robert Krüger und Nico Reinke von der TSG Lübbenau. Weit entfernte Arbeitsorte und sehr wenige Möglichkeiten zum gezielten Üben erschwerten die Vorbereitung genauso, wie die Verfügbarkeit eines optimalen Uke für diese Aufgabe. Dabei hatte sich Robert schon lange auf diese Prüfung zum 2. Dan-Grad, auch über zwei der jährlichen Dan-Lehrgänge des BJV vorbereitet. Und er unterstützte zusätzlich Vereinskamerad Nico Reinke noch bei seiner Vorbereitung zum 1. Dan, mit dem er in diesem Jahr u.a. auch beim Kata-Lehrgang in Bernau an der Nage-no-kata gearbeitet hatte. Es war also keine Frage von nicht ausreichenden Bemühungen, die das Ziel Dan-Prüfung schwierig gestaltete.
Gerade in solchen Situationen ist eine gemeinsame Suche nach Lösungen im Team auch über den Verein hinaus wichtig. Dazu gehört sicher auch, nach eventuell kurzfristig erwachsenden realistischen Möglichkeiten zur Ablegung der Prüfung zu suchen. Das schließt natürlich auch Flexibilität und Beweglichkeit bei den Verantwortlichen für die Prüfungsdurchführung und -organisation ein. Kurzfristig ergab sich die Möglichkeit für Robert Krüger zur Prüfung von Modulen außer der Katame-no-kata am Rande des Lehrgangs fünf der Ausbildung zum Trainer C Breitensport in Strausberg. Dort fehlte aber wieder der Uke. Durch die Bereitschaft und die Fähigkeit von Jan Pelz vom JC Kyoko Jänschwalde, sich dieser Aufgabe zu stellen, löste sich somit das erste Problem. Der Graduierungsverantwortliche der KU4, Martin Reißmann, klärte die organisatorischen Fragen für die Teilprüfung. Somit legte Robert Krüger mit Unterstützung von Jan Pelz sechs der sieben Prüfungsfächer zum 2. Dan vor der Kommission Martin Reißmann, Daniel Klenner und Mathias Zapf mit Erfolg und auch überwiegend guten Leistungen ab.
Zuvor war bereits geklärt, dass Robert das Modul Kata als Teilnehmer an der Landes-Kata-Meisterschaft in Katame no Kata ablegen kann. Hier bereitete er sich zuvor an Wochenenden mit dem erfahrenen Kata-Sportler Thomas Wernitz aus seinem Verein vor, um dann am 21.04. in Potsdam-Babelsberg zu starten. Dort erhielt er von den Wertungsrichtern Martin Reißmann, Matthias Störzner und Dirk Krüger eine gute Bewertung. Somit gratulierte Martin Reißmann bei der Siegerehrung zusätzlich zum bestandenen 2. Dan.
Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende. Für seinen Vereinskammeraden Nico Reinke ergab sich hier die Möglichkeit, sich nun auch seiner Prüfung zum ersten Dan zu stellen. Mit Uke Robert hatte er sich im Vorfeld an unterschiedlichen Orten wann immer es ging auf diesen Termin vorbereitet. Zuletzt trafen sie sich noch einmal unter Anleitung von Prüfer Michael Zapf zum Training in Berlin. Als Prüfungskommission fungierten hier Matthias Störzner, Martin Reißmann und Michael Zapf. Somit war auch dieser Tag für alle wieder recht anspruchsvoll. Musste Robert doch z.B. an diesem Tag gleich zwei verschiedene Kata bestreiten. Nach etwa zwei Stunden war aber auch diese Aufgabe geschafft. Wenn auch Tori und Uke von Gewicht und Größe nicht optimal harmonierten und sicher in der Feinabstimmung und bei einigen Inhalten noch Reserven zu erkennen waren, gratulierte Martin Reißmann am Ende der Prüfung im Namen der Prüfungskommission zu einer mit solider Leistung bestandenen Prüfung. Dabei hob er den Kampgeist und den großen Einsatz der beiden Protagonisten sehr lobend hervor. Schließlich hatte die Prüfungskommission Tori und Uke im Verlauf der Prüfung einige Male doch bis an die Grenze gefordert.
Beide Prüfungen sind ein Beispiel dafür, dass man bei entsprechendem Einsatz und Ausdauer und gemeinsamer ergebnisorientierter Suche auch schwierige Ziele nicht unerreichbar sein müssen. Dieser Haltung sah sich der Bereich Prüfungswesen des BJV auch in der Vergangenheit immer wieder verpflichtet und hat so schon oft Lösungen im Interesse unseres Judosport gefunden. „Glückwunsch und Anerkennung an die beiden neuen Dan-Träger Nico und Robert. Wo ein Wille ist, da ist meist auch ein Weg“, sagt Martin Reißmann erfreut über das Engagement aller Seiten.
Martin Reißmann
Graduierungsverantwortliche KU 4
Erfolgreicher Abschluss: 22 neue Trainer-C-Lizenzen im Judo
Großer Erfolg für das Brandenburger Judo: Am 20. April 2024 schlossen 22 engagierte Judoka beim KSC Strausberg ihre Ausbildung zum Trainer C Breitensport erfolgreich ab. Darunter auch Jan-Michael Pelz vom JC Kyoko Jänschwalde. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase, die aus fünf Lehrgangsmodulen und viel Fleiß im heimischen Verein bestand, stellten sich insgesamt sieben Frauen und 15 Männer aus 14 verschiedenen Vereinen der Prüfungskommission.
Die Prüfer Jan Schröder (Vizepräsident und Lehrreferent) sowie Martin Reißmann forderten von den Kandidaten sowohl theoretisches Wissen als auch praktisches Können auf der Matte. Besonders positiv fiel auf, wie stark der Rückhalt in den Heimatvereinen die Qualität der Leistungen beeinflusste. Vereine wie der JC Eberswalde und Samura Oranienburg zeigten beispielhaft, wie wichtig Teamarbeit und gegenseitiger Austausch für den Erfolg sind.
In fünf Durchgängen präsentierten die Teilnehmer ihr Wissen. Während einige bereits mit sehr souveränen Leistungen glänzten, zeigten andere, in welchen Bereichen sie ihr fachliches Profil künftig noch schärfen können. Am Ende eines langen Prüfungstages konnten die Prüfer 22 Teilnehmern zur bestandenen Prüfung gratulieren. Sobald alle formalen Voraussetzungen erfüllt sind, werden die neuen Lizenzen offiziell ausgehändigt.
Wir gratulieren allen neuen Trainerinnen und Trainern herzlich und wünschen viel Erfolg bei der Arbeit im Verein!
Den vollständigen original Artikel findet ihr hier auf der Seite des Brandenburgischen Judoverbundes.
Am vergangenen Sonntag glänzte der Nachwuchs des JC Kyoko Jänschwalde bei den Landes-Kata-Meisterschaften in Babelsberg. In der modernen Halle des SV Motor Babelsberg traten Judoka verschiedenster Altersklassen an, um ihr Können in den traditionellen Formen (Kata) unter Beweis zu stellen.
Besonders stolz sind wir auf unser Duo Jan-Michael Pelz und Nevio Bubner: Die beiden zeigten eine starke Performance und sicherten sich souverän den 1. Platz in der Nage no kata der Jugend. Damit unterstrichen sie das hohe Niveau unserer Nachwuchsarbeit.
Unter den Augen der fachkundigen Wertungskommission, besetzt mit namhaften Vertretern wie BJV-Vizepräsident Dirk Krüger, bot die Veranstaltung einen würdigen Rahmen für Judo-Sport auf hohem Niveau.
Wir gratulieren Jan und Nevio herzlich zu diesem tollen Erfolg!
Einen ausführlichen Bericht mit allen Platzierungen und weiteren Details findet ihr hier im Originalartikel auf der Website des Brandenburgischen Judo-Verbands (BJV).
25 Judoka sicherten sich beim Lehrgang 5 der Trainer C Ausbildung die letzten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Prüfung am 20.04. in Strausberg
Der Lehrgang am zurückliegenden Wochenende war für die Teilnehmer und das Lehrteam noch einmal eine echte Herausforderung vor den bevorstehenden Prüfungen. So stand eine Vielzahl von Themen auf dem Programm. Richtige Erwärmung, Energiebereitstellung, der Verein, aber auch die Methodik der Erarbeitung von Techniken wie Sankaku und Würgen darüber hinaus in Ne-waza , sowie Standtechniken wie z. B. Ura-nage oder Ko-uchi-makikomi.
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit den Anforderungen für die Erlangung des 1. Kyu bildete das Thema individuelle Kampfkonzeption bei Bezugnahme auf die Grundkampfkonzeption und in Gegenüberstellung zum Thema Handlungskomplex eine anspruchsvolle Herausforderung. Damit standen auch noch einmal Themen wie Technikerwerbs- und Technikanwendungstraining, sowie entsprechende Übungsformen wieder im Fokus.
Für die Prüfungsanwärter im Altersbereich vom 16. bis zum 55. Lebensjahr, mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen und Kompetenzen und gegenwärtig noch im Graduierungsbereich vom 2. Kyu bis 1. Dan war diese Themenbündelung ein hoher Leistungsanspruch, der ihnen viel abverlangte.
Neben diesen anspruchsvollen Inhalten bildete die unmittelbare Prüfungsvorbereitung in Theorie und Praxis natürlich einen sehr wichtigen Schwerpunkt, dem sich alle mit großem Engagement stellten. Das war nicht ganz einfach, da Krankheit und Terminüberschneidungen sowohl bei den Teilnehmern als auch im Lehrteam Probleme bereiteten. Letztendlich gelang es dem Team der Referenten vor Ort um Jan Schröder und Martin Reißmann in enger Zusammenarbeit mit Mathias und Michael Zapf, wieder gute Ausbildungsbedingungen zu sichern. Hierbei war der Einsatz der Teilnehmer bei der Arbeit in Kleingruppen besonders gefordert. Positiv wirke sich hier auch aus, dass Judoka, die als lizenzierte Trainer diese Ausbildung zur persönlichen Weiterbildung nutzten, sich mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen in diesen Prozess einbrachten.
Am Sonntag war die Vorbereitung auf die Theorieprüfung unter der bewährten Leitung von Jan Schröder in einem besonderen Format wieder ein wirkungsvolles und auch sicher wieder erfolgsssicherndes Highlight!
Nach erfolgreicher Ausbildungsteilnahme können sich somit am 20.04. in Strausberg acht weibliche und 17 männlicher Judoka aus insgesamt 14 Vereinen des Landes Brandenburg der Prüfung zum Trainer C Breitensport stellen.
Martin Reißmann
Mitglied im Lehrteam BJV
Die neuen Trainer-Assistenten beenden mit dem Lehrgang 2 der Trainer-Ausbildung am vergangenen Wochenende ihre Ausbildung
Die Teilnehmerzahl an der Trainerausbildung im zweiten Lehrgang war dieses Mal mit 18 männlichen und fünf weiblichen Teilnehmern etwas geringer als im ersten Lehrgang. Vor allem fünf krankheitsbedingt ausfallende Judoka werden nun also vor Erwerb der Trainerlizenz das versäumte Modul bzw. die versäumten Themen nachholen müssen.
Die Referenten hatten wieder ein breites Programm vorbereitet, das thematisch von den konditionellen Fähigkeiten über Judo & Pädagogik, Methodik und Fehlerkorrektur interessante Arbeit im Seminarraum und auf der Judomatte parat hielt. Das Referententeam um Jan Schröder und Martin Reißmann, die von Michael Zapf und Jonas Drabow besonders auf der Judomatte unterstützt wurden, hatte interessante Praxisbeispiele bei Standtechniken- bzw. Katame-waza im Programm. So holten sich die künftigen Trainer für ihre bevorstehende Arbeit wieder viele Anregungen und bereiteten sich gut auf diese Tätigkeit vor. Natürlich bildete die neue Kyu-Graduierungsordnung immer eine wichtige Grundlage. Ebenfalls gehörte auch traditionsgemäß dazu, sich an Videobeispielen vor allem von Spitzenjudoka Anregungen und Motivation für die künftige Trainerarbeit zu holen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete am Sonntag das Thema Gewaltprävention und Kinder- und Jugendschutz, das die BJV-Referentin für Prävention, Andrea Harnoth, in ansprechender Form den Teilnehmern nahe brachte und sie somit für die Wichtigkeit dieses Themas im Trainingsbetrieb sensibilisierte.
Das erste Ausbildungsziel ist zum Ende von Lehrgang 2 für die Judoka erreicht, die über die ersten zwei Module die Ausbildung zum Trainer-Assistenten absolvieren. Somit schlossen fünf Judoka am Sonntag diese Ausbildung ab. Künftig werden die jungen Judosportler
Maximilian Dominick, JSV Bernau
Nevio Bubner, JC Kyoko Jänschwalde,
Saskia Häßler, JC 90 Frankfurt (O.)
Domenick Gerke, 1. Spremberger GSV
Nils Sobelowski,1. Spremberger GSV
die Arbeit der Trainer in ihren Vereinen unterstützen. Erstmalich nahm in diesem Jahr auch ein ID-Judoka mit seinem Trainer-Betreuer vom Prenzlauer JSV an einer Assistenten-Ausbildung teil. Der Sportler Stefan Schellhase stellte sich dieser Herausforderung bisher mit großem Engagement und wird diese nach dem Lehrgang 3 sicher auch mit Erfolg beenden.
Ab diesem dritten Lehrgangs-Wochenende steigen nun auch sechs Judoka in die Ausbildung ein, die in den zurückliegenden Jahren bereits die Assistentenausbildung abgeschlossen hatten. Sie werden nun in weiteren drei Lehrgängen und durch die entsprechende Prüfung zum Trainer C Breitensport ausgebildet.
Martin Reißmann/BA
Nevio Bubner und Jan-Michael Pelz vom Judoclub Kyoko Jänschwalde haben erfolgreich den ersten Trainerausbildungslehrgang 2024 des Brandenburgischen Judo-Verbandes in Strausberg begonnen. Nevio Bubner absolviert dabei die Ausbildung zum Trainerassistenten, während Jan-Michael Pelz die Lizenz als Trainer C Breitensport anstrebt. Beide stellten sich motiviert den Anforderungen, die von methodischen Aspekten des Judo-Unterrichts bis hin zum neuen Kyu-Graduierungssystem reichten.
Den vollständigen Bericht des Brandenburgischen Judo-Verbandes e.V. findet ihr hier.