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Internationale Deutsche Kata-Meisterschaften in Maintal

Unsere beiden Starterpaare belegten den jeweils dritten Platz. Michael und Matthias Zapf in der Nage no kata und René Keil und Heiko Posselt in der Kime no kata.

Die Brüder Michael und Matthias Zapf treten erst seit kurzer Zeit als Kata-Paar gemeinsam auf. Beide haben schon eine durchaus sehr erfolgreiche Karriere im Kata-Wesen hinter sich. Michael war bereits Europameister und auch Matthias stand schon oft bei Meisterschaften in der Finalrunde. Aber immer eben mit anderen Partnern. Dabei waren sie jeweils Tori. Nun mussten sie in der gemeinsamen Konstellation die Rollen neu definieren. Schnell war klar, der Ältere, Matthias, schlüpft in die Rolle des Uke. Und sie haben sich mit ihren Erfahrungen schnell einen Namen in der Szene gemacht.

Nach dem 4. Platz bei den Deutschen Kata-Meisterschaften gewannen sie mit einer sehr guten Leistung nun bei den German Open in Maintal Bronze. Dabei sind es gerade zwei Punkte, die sie von Silber trennen und nicht mal zwölf Punkte von Gold. „Die beiden haben sich nach einer sehr guten Vorstellung in der Vorrunde noch einmal gesteigert und verdient im Finale Bronze erkämpft“, ist Trainer Martin Reißmann sehr zufrieden. 

René Keil und Heiko Posselt aus Bernau nahmen in diesem Jahr erstmals an einer Deutschen Meisterschaft teil und wurden dort Achte. Bei ihrem ersten Start bei den international besetzten German Open zeigten sie eine sehr achtenswerte Leistung in der Kime no kata und gewannen damit Bronze. 

Die beiden Bernauer nahmen am Sonntag noch in einem hochkarätig geleiteten Trainingscamp der Kime no kata teil, um sich weiter zu verbessern. 

Martin Reißmann 

Deutsche Kata-Meisterschaften in Hannover/Misburg

Die Geschwister Michael und Mathias Zapf wurden auf Anhieb als neuformiertes Paar Vierter in der Nage no Kata.

Heiko Posselt und René Keil starteten zum ersten Mal bei einer Deutschen Kata-Meisterschaft und wurden Achte in der Kime no Kata.

Ein bisschen Aufregung gab es dann doch bei den Deutschen Kata-Meisterschaften. War doch eine erste Auswertung der Vorrunde vom Sieg unseres Kata-Paares ausgegangen und die Freude war groß. Dann jedoch die Korrektur und plötzlich 30 Punkte weniger. Das bedeutete Platz 3 in der Vorrunde, aber dennoch ein Weiterkommen ins Finale der besten Sechs.

„Sie haben im Finale der besten sechs von 18 Paaren ihr Leistungsvermögen ohne Patzer einbringen können“, sagt Martin Reißmann, der Trainer der Beiden. Damit war durchaus auch eine Medaille realistisch.

Am Ende stand der 4. Platz zu Buche. Für ein neues Paar – obschon beide früher bereits als Teilnehmer mit anderen Partnern dabei waren – ein gutes Ergebnis. „Dennoch sind wir jetzt erst mal etwas platt und enttäuscht“, sagt Martin Reißmann sichtlich traurig. Die Medaille war sehr nah. 

Für Heiko Posselt und Rene Keil war es eine Premiere. Beide ereichten den achten Rang und können sicherlich viele Wettkampferfahrungen mit nach Hause nehmen.

Brandenburg, dass als eines der wenigen kleineren Länder dennoch wieder mit Kata-Paaren antrat, zeigte wieder Flagge und mischt durchaus auch vorn mit.

Ergebnisse der Deutschen Kata-Meisterschaften in Hannover/Misburg

Nage no kata

1. Arslan-Sessini (NW)

2. Schmidt-Schmidt (HE)

3. Ber-Eidinger (SH)

4. Michael Zapf-Mathias Zapf (BB)

5. Rüber-Scheidt (RL)

6. Fuhrmanneck-Pansegrau (NI)

Kime no kata

1. Müller-Müller (HE)

2. Gilbert-d’Heureuse (BA)

3. Degenhart-Degenhart (NW)

8. Heiko Posselt -Rene Keil (BB)

Kodokan goshin jutsu

1. Hofmann-Koliander (PF)

2. Goldschmidt-Bergmann (NW)

3. Machulik-Nietner (BE)

4. Freimuth-Schmidt (HE)

Koshiki no kata

1. Loosen-Dax-Romswinkel (NW)

2. Wibberg-Niehaus (NW)

3. Machulik-Nietner (BE)

4. Hofmann-Mohr (PF)

Jugendpokal Nage no kata

1. Plattfaut-Klappert (NW)

2. Schacht-Brandes (NI)

3. Dethlefsen-Ziegler (SH)

4. Ambrosius-Roth (HE)

Fotos: Martin Reißmann