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Besondere Auszeichnung für das Kyoko-Jugendteam

Große Ehre für das Trainer-Team des JC Kyoko Jänschwalde: Im feierlichen Rahmen des Kleist-Forums in Frankfurt (Oder) wurden Lina Briesemann, Benny Unger und Jonas Drabow für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Jahresauswertung der Stiftung SPI (Brandenburg) durch den stellvertretenden Direktor Stefan Zaborowski. Vor rund 150 geladenen Gästen wurde die wertvolle Arbeit der drei Jugendlichen gewürdigt, die sich seit zwei Jahren intensiv in inklusiven und erlebnispädagogischen Projekten einbringen.

Hintergrund der Auszeichnung ist die langjährige Kooperation zwischen der Stiftung SPI (Förderschule Lübben) und dem JC Kyoko Jänschwalde, die bereits seit 2004 besteht. Das Jugendteam übernimmt dabei eine tragende Rolle und zeigt, wie junge Übungsleiter durch Sport soziale Verantwortung übernehmen können. Wir gratulieren Lina, Benny und Jonas zu dieser verdienten Anerkennung!

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Abenteuer Südkorea: Michael und Mathias Zapf bei der Kata-Weltmeisterschaft

Einmal um die halbe Welt und zurück: Michael und Mathias Zapf vom JC Kyoko Jänschwalde vertraten die deutschen Farben bei der Kata-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Chungju. Im Rahmen der „World Martial Arts Masterships“ – einem Event mit olympischem Flair und über 4.000 Teilnehmern – stellten sich die Brüder der globalen Elite in der Nage-no-kata.

Wettkampf unter Kameras und Flutlicht

Nach einer intensiven Anreise über Helsinki und Seoul blieb kaum Zeit zum Durchatmen. „Die Atmosphäre war überwältigend. Wir standen auf einem Podest vor einer riesigen Jury und zahlreichen Kameras, die jedes Detail auf der Matte einfingen“, berichtet Mathias Zapf von den beeindruckenden Bedingungen vor Ort. Rund 500 Zuschauer sorgten für eine im Kata-Sport selten erlebte Kulisse.

Starke Leistung trotz knapper Wertung

In ihrem Vorrunden-Pool zeigten Michael und Mathias eine hochkonzentrierte Leistung. Obwohl ihr Coach Sebastian Frey sehr zufrieden war, reichte es in der Endabrechnung für Platz sieben. Damit verpassten sie den Einzug ins Finale nur knapp. „Es war enttäuschend, da uns Experten eine Unterbewertung bescheinigten, aber die Erfahrung, sich mit den Besten der Welt zu messen, war einmalig“, so das Fazit der Brüder.

Impressionen aus Fernost

Trotz des straffen Zeitplans von nur fünf Tagen blieb ein wenig Zeit, um die südkoreanische Kultur und die beeindruckende Architektur Chungjus kennenzulernen. Nach einem gemeinsamen Team-Essen mit der deutschen Delegation ging es für die Jänschwalder bereits wieder zurück in die Heimat.

Am Flughafen Berlin-Tegel wurden die WM-Teilnehmer gebührend von Heimtrainer Martin Reißmann empfangen. „Ein großer Dank gilt unserem Verein JC Kyoko, dem BJV und natürlich Martin Reißmann für die großartige Unterstützung – ohne diesen Rückhalt wäre solch ein WM-Abenteuer nicht möglich gewesen“, betonten Michael und Mathias nach ihrer Rückkehr.

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EM auf Gran Canaria: Zapf-Brüder behaupten sich als bestes deutsches Paar

Michael und Mathias Zapf haben bei den Kata-Europameisterschaften auf Gran Canaria erneut ihre internationale Konkurrenzfähigkeit bewiesen. In einem der am stärksten besetzten Teilnehmerfelder der Nage-no-kata erkämpften sich die Brüder einen hervorragenden 7. Platz.

Starke Performance im internationalen Vergleich

Mit diesem Ergebnis ließen Michael und Mathias die gesamte nationale Konkurrenz hinter sich und schlossen das Turnier als bestes deutsches Paar in ihrer Kategorie ab. Heimtrainer Martin Reißmann zeigte sich mit dem Auftritt seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Die Leistung war absolut überzeugend und bietet eine hervorragende Basis für kommende Aufgaben.“

Wichtiger Meilenstein für die WM-Vorbereitung

Der Start auf der Kanareninsel diente dem Duo auch als entscheidende Standortbestimmung für die anstehenden Weltmeisterschaften in Südkorea. Gemeinsam mit Trainer Martin Reißmann und Betreuer Matthias Störzner wird nun die gezeigte Leistung detailliert analysiert, um den letzten Feinschliff für die globale Bühne vorzunehmen. „Die gesammelten Wettkampferfahrungen auf diesem Niveau sind für unsere weitere Entwicklung unersetzlich“, resümiert das Team optimistisch.

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Tag des Judo in der Förderschule Lübben

Bereits traditionell bildet die Lübbener Sportwoche am Ende des Schuljahres den Auftakt für die Tage des Judo in Brandenburg. Von Schnupperkursen bis zur Vorführung der Ergebnisse der AG Judo gab es für die Schüler eine Woche mit vielen Highlights.

In der Sport-und Gesundheitswoche der Lübbener Schule gibt es eins der bereits traditionellen Angebote. Gemeinsam mit dem Schulsozialarbeiter der Stiftung SPI Martin Reißmann stellt seit vielen Jahren der Kooperationspartner Judoclub Kyoko Jänschwalde die Tage des Judo sicher.

Unterstützung gibt es dabei von den jungen Kyoko-Trainern Lina Briesemann und Jonas Drabow sowie unter bewährter Betreuung von Trainer Daniel Klenner. Für die Schüler der Primarstufe stand damit wieder die Möglichkeit offen, sich in Sachen Judo zu probieren.  

Neben spielerischer Erwärmung und Körperübungen für die Muskulatur lernten die Schüler zunächst einmal das Fallen. Aber auch kleine Zweikampspiele fehlten in der Trainingseinheit nicht.

Der Spaß an der Bewegung in spielerischer Form stand im Vordergrund. Dabei merkte der eine oder andere gar nicht, wie anstrengend die Übung gerade war. Ein kleiner Hindernisparcour war dann immer zum Abschluss zu bewältigen, in dem es um Beweglichkeit, Geschicklichkeit und natürlich auch Mut ging. 

Lina und Jonas halfen immer wieder, sprachen Mut zu und motivierten. Natürlich durfte auch die eine oder an der Form des Kämpfens nicht fehlen, wie z. B. um einen Medizinball und auch mal mit den beiden jungen Übungsleitern. Für viele Schüler bildete auch das eine motivierende Herausforderung. Für besonders fleißige und engagierte Schüler gab zum Schluss dann noch ein kleines Judoplüschtier als Anerkennung. 

In der Woche bereiteten die Mitglieder der Judo-AG der Schule auch die Präsentation des Judoprojektes als Vorführung am Schulfest vor. Auch hatten einige Schüler aus der Judo-AG die Möglichkeit, die Prüfung für den nächsten Kyu-Grad abzulegen. Hierbei bestanden nach langjähriger Mitarbeit in der AG sogar zwei Schüler erfolgreich die Prüfung zum grünen Gürtel.  

Bei der Vorführung zu „Schule life“ zeigten die AG-Mitglieder zusammen mit den Kyoko-Trainern neben Judotechnik auch Zirkusartistik und Akrobatik, denn das Zirkusprojekt an der Schule wird von den Jänschwaldern ebenfalls mit begleitet und betreut. So punkteten die Sportler gleich mehrfach und sorgten für Staunen unter den Gästen. Es zeigte sich damit sehr eindrucksvoll, dass die Kinder mit Geduld, Fleiß, Ausdauer und Zielstrebigkeit auch vermeintlich schwierige Ziele erreichen können, selbst wenn so manchem das Lernen nicht so leichtfällt. 

Martin Reißmann

Wieder gemeinsam im Isergebirge

Jänschwalder Judoka und Schüler der Förderschule Lübben erlebten zu Ferienbeginn wieder gemeinsam in der Praxis gelungene Inklusion und Erlebnispädagogik.

Auch 2019 fuhr der JC Kyoko Jänschwalde wieder gemeinsam mit den Förderschülern der „Schule am Neuhaus“ aus Lübben zu einer Projektfahrt ins Isergebirge. Nun schon zum 14. Mal setzen damit beide in Zusammenarbeit mit der Stiftung SPI ein sozialpädagogisches Projekt im Verständnis „Persönlichkeitsentwicklung durch Gruppenprozesse“ um. 

Die Jungen und Mädchen der Schule am Neuhaus, hatten sich mit fleißiger und erfolgreicher Mitarbeit in der Judo-AG und in weiteren Projekten der Förderschule die Möglichkeit der Teilnahme an der Fahrt erarbeitet. So starteten in diesem Jahr neun Kinder und Jugendliche aus Lübben zur Projektfahrt.

Ziel der Fahrt ist unter anderem, den achtungsvollen Umgang miteinander entsprechend der Judowerte unter zum Teil recht anstrengenden Bedingungen zu üben und zu festigen. So waren wiederum viele gemeinsame Aufgaben durch die Kinder und Jugendlichen zu lösen, bei denen oft ohne die Unterstützung der anderen Teilnehmer der Erfolg nicht erreichbar ist. Dies erfordert besonders der Mehrkampf mit 16 verschiedenen Disziplinen. Bei einer Altersspanne von 8 bis 18 Jahren war gleichzeitig auch die Verantwortung der Älteren für die Jüngeren eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Tour.

So ging es Anfang der Sommerferien auf große Fahrt in das Isergebirge nach Bedrichov in Tschechien.

Gleich nach der Ankunft und dem Mittagessen startete bereits der viertägige Wettbewerb. Wie in jedem Jahr beginnt der Mehrkampf traditionell mit einem Lauf und mit dem ersten  Judotraining in Jablonec zusammen mit tschechischen Judoka. 

„Unsere langjährigen Gastgeber Jana und Radek hatten auch in diesem Jahr wieder alles abgesprochen und entsprechend des Plans vorbereitet“, ist Martin Reißmann immer wieder begeistert über die gute Zusammenarbeit. Sei es das Rafting und das Bewältigen von Herausforderungen im Klettergarten in Mala Skala, das Trainieren in der Judohalle in Jablonec und natürlich auch die Wanderung in Gruppen durchs Isergebirge, sowie das Baden in der Schwimmhalle in Jablonec. Alles klappte wie am Schnürchen. Auch an neue Wanderkarten für die drei Gruppen war gedacht. 

Die elf Jungs und fünf Mädchen nutzten aber auch die Sommerrodelbahn in Janov und hatten genügend freie Zeit für gemütliche Stunden in der Pension oder zum Toben im Freigelände. 

Nach durchaus anstrengenden vier Wettbewerbstagen gab es dann am letzten Abend eine mit Spannung erwartete Auswertung. Jeder Teilnehmer am Mehrkampf erhielt seine Würdigung bzw. eine Erinnerung an die Fahrt.  

Besonders stolz waren natürlich die Sportler, die einen Pokal erkämpft hatten. Bei den Jüngsten lief das Judoplüschtier dem Pokal dann aber manchmal doch den Rang ab. Dabei standen in den Altersbereichen Lübbener Schüler und Kyoko-Judoka nebeneinander und freuten sich über ihre gemeinsam erreichten Ergebnisse. 

„Unsere Fahrt nach Tschechien war insgesamt wieder ein toller Erfolg“, wertet Martin Reißmann die Tage in Tschechien. „Ein großes Dankeschön gilt meinen ehrenamtlichen Unterstützern, dem diesjährigen dreiköpfigen engagierten Betreuer-/Fahrerteam Carmen Orbke, Karin Mooser, und Julia Kadler und den beiden Judoka Jonas Drabow und Benny Unger, die mich bei der Durchführung der Wettbewerbe unterstützten.“

Benny Unger legte sogar noch die Prüfung zum braunen Gürtel erfolgreich ab.

Text: Martin Reißmann

Fotos: Martin Reißmann

DKM-Bronze für Zapf-Brüder

In Erlangen fanden am letzten Juni-Wochenende die Deutschen Kata-Meisterschaften (DKM) statt. Michael und Mathias Zapf vom JC Kyoko Jänschwalde gewannen in der Kategorie Nage-no-Kata Bronze. 

Insgesamt 84 Kata-Paare aus 12 Landesverbänden beteiligten sich in 7 Kata- Wettbewerben an den nationalen Meisterschaften. Zudem nahmen 9 Kata-Teams an der Inklusiven Kata-Meisterschaft teil.

Aus Brandenburg waren die Jänschwalder Michael und Mathias Zapf sowie René Keil und Heiko Posselt vom JSV Bernau am Start. Mit Dirk Krüger und Klaus-Dieter Mielich waren zwei weitere Brandenburger als DJB-Kata-Wertungsrichter im Einsatz.

Bereits vor den nationalen Titelkämpfen wurden die Nominierungen für die internationalen Höhepunkte bekannt gegeben. Michael und Mathias Zapf werden sowohl bei den Europameisterschaften in Gran Canaria als auch bei den Weltmeisterschaften in Südkorea an den Start gehen.

Mit einer sehenswerten Leistung sicherten sich die Gebrüder Zapf am Samstag unter 17 Paaren in der Nage-no-Kata den Einzug ins Finale der besten sechs Paare. Am Ende erkämpften sich die beiden Jänschwalder einen Bronzerang und bestätigten ihre internationalen Ambitionen. 

Natürlich wurde die DKM auch für die weitere Vorbereitung auf die internationalen Einsätze genutzt. So gab der dreimalige Weltmeister in der Ju-no-Kata, Wolfgang Dax-Romswinkel, noch hilfreiche Tipps in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung.

René Keil und Heiko Posselt wiesen eine deutliche Leistungssteigerung nach. Sie zeigten eine wiederum deutlich verbesserte Kata und erreichten unter 13 Paaren in der Kime-no-kata einen 8. Platz.

„Unser kleines Team war auch bei den diesjährigen DKM wieder recht erfolgreich“, zeigt sich Trainer Martin Reißmann mit dem Ergebnis zufrieden, „auch mit Blick auf die kommenden Höhepunkte sehe ich uns gut gerüstet und wünsche den Athleten recht viel Erfolg auf der internationalen Bühne.“

Informationen und Fotos: Martin Reißmann

Erfolgreiche Prüfung zum 3. Dan

René Keil legte erfolgreich die Prüfung zum 3. Dan ab. Er hatte die erste Prüfung zum 3. Dan im BJV mit der Umsetzung der Anwendungsaufgaben Selbstverteidigung.

Für René ging es bei der Vorbereitung auf den 3. Dan um mehr als den Erwerb einer Graduierung. So wird er mit der Kime-no-kata in drei Wochen auch für den BJV bei den Deutschen Kata-Meisterschaften starten. Und die Anwendungsaufgaben SV wählte er, da er zu diesem Thema auch als Trainer einen praktischen Bezug hat. Dementsprechend bereitete er sich langfristig und akribisch über zwei Jahre auch über zwei Dan-Lehrgänge des BJV auf die Prüfung vor.

Er fuhr zu verschiedenen Kata-Lehrgängen in der Kime-no-kata und zu Konsultationen zu Matthias Störzner. Im Bereich Selbstverteidigung nutzte er die Erfahrungen und die Kompetenzen von Spezialisten wie Daniel Klenner und Stephan Grau, um sich gezielt auf die Prüfung vorzubereiten.

So stellte sich René am 8. Juni in Jänschwalde vor der Prüfungskommission mit Hubert Sturm, Martin Reißmann und Daniel Klenner dem Urteil eines hochkarätig besetzten Gremiums. Unterstützt von Uke Heiko Posselt, Vereinsvorsitzender des JSV Bernau und zugleich auch Uke bei den DKM in Erlangen, zeigte René eine sehr ausgewogene und besonders im Bereich der Anwendungsaufgaben Selbstverteidigung theoretisch durchdachte und praktisch beispielhaft umgesetzte Leistung.

Er fuhr zu verschiedenen Kata-Lehrgängen in der Kime-no-kata und zu Konsultationen zu Matthias Störzner. Im Bereich Selbstverteidigung nutzte er die Erfahrungen und die Kompetenzen von Spezialisten wie Daniel Klenner und Stephan Grau, um sich gezielt auf die Prüfung vorzubereiten.

So stellte sich René am 8. Juni in Jänschwalde vor der Prüfungskommission mit Hubert Sturm, Martin Reißmann und Daniel Klenner dem Urteil eines hochkarätig besetzten Gremiums. Unterstützt von Uke Heiko Posselt, Vereinsvorsitzender des JSV Bernau und zugleich auch Uke bei den DKM in Erlangen, zeigte René eine sehr ausgewogene und besonders im Bereich der Anwendungsaufgaben Selbstverteidigung theoretisch durchdachte und praktisch beispielhaft umgesetzte Leistung.

Martin Reißmann

Referent Prüfungswesen des BJV

Landesmeister-Titel und EM-Ticket: Zapf-Brüder triumphieren in Babelsberg

Bei den Brandenburger Landes-Kata-Meisterschaften in Babelsberg stellten Michael und Mathias Zapf vom JC Kyoko Jänschwalde erneut ihre Ausnahmestellung unter Beweis. Souverän sicherte sich das Duo den Landesmeistertitel in der Nage-no-kata und qualifizierte sich damit gleichzeitig für die Deutschen Meisterschaften in Erlangen.

Vorbilder für den Nachwuchs

Besonderes Highlight des Wettkampftages: Im Anschluss an die Meisterschaft gaben die beiden Nationalmannschafts-Kämpfer ihr Wissen direkt weiter. In einer praktischen Demonstration zeigten Michael und Mathias den Kindern und Jugendlichen der „Kurz-Kata“ sowie den Zuschauern die Feinheiten der Nage-no-kata und gaben wertvolle Tipps für das eigene Training.

Blickrichtung Gran Canaria

Die Landesmeisterschaft diente dem Duo zugleich als wichtige Station vor ihrem nächsten internationalen Einsatz. Gemeinsam mit ihrem Erfolgstrainer Martin Reißmann bereiten sich die Zapf-Brüder nun intensiv auf die Europameisterschaft 2019 vor, die im Juli auf Gran Canaria stattfindet.

Starkes Signal für den Brandenburger Kata-Sport

BJV-Vizepräsident Dirk Krüger lobte das insgesamt hohe Niveau der Wettkämpfe. Besonders hervorzuheben ist, dass Brandenburg dank Top-Athleten wie den Zapf-Brüdern weiterhin als einziger ostdeutscher Landesverband kontinuierlich eine schlagkräftige Mannschaft zu den nationalen Titelkämpfen entsendet.

Wir gratulieren Michael und Mathias zum Landesmeistertitel und wünschen viel Erfolg für die anstehende EM!

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Erfolgreiche Dan-Prüfung zum 3. Dan in Jänschwalde

Nach einer intensiven und auch sehr aufreibenden Vorbereitung stellte sich Simone Glenz vom Hennigsdorfer JV erfolgreich der Prüfung zum 3. Dan.

Gemeinsam mit Uke Doreen Bobrowski hatte sich Simone seit 2018 zielstrebig auf die Prüfung vorbereitet. Sie nahm neben dem Training im Verein am Dan- und am Kata-Lehrgang des BJV teil und war oft mit Fragen zur Umsetzung des Prüfungsprogramms zum 3. Dan beim Graduierungsverantwortlichen der KU 3, Marco Beischmidt.

Simone Glenz zeigte vor zahlreichen Zuschauern Ihres Vereins aus Hennigsdorf in der Trainingsstätte des JC Kyoko Jänschwalde eine sichere und konzentrierte Prüfungsleistung. Sie erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von Uke Doreen, die sich mit großem Einsatz trotz gesundheitlicher Probleme einer Aufgabe stellte, die von ihr als Trägerin des 1. Kyu, z.B. beim Erarbeiten der Nage-waza-ura-no-kata alles abverlangte. Dafür große Anerkennung.

Hervorhebens wert war auch die Gleichmäßigkeit der in den einzelnen Prüfungsfächern vom Stand über den Bereich Boden, Kata und auch Übungsformen gezeigten Leistungen.

Somit konnten die Mitglieder der Prüfungskommission mit Hubert Sturm, Martin Reißmann und Daniel Klenner nach dreieinhalb Stunden zu einer mit guten Leistungen bestandenen Prüfung und zum 3. Dan gratulieren. 

„Es ist eine besondere Ehre, wenn man seine Prüfung vor einer Kommission ablegen darf, der mit Hubert Sturm einer der höchstgraduierten Judoka in Deutschland angehört, der auch zugleich Mitglied im Ehrenrat des DJB ist“, sagt der Prüfungsvorsitzende Martin Reißmann. Er betonte in der Auswertung aber auch, „dass es für eine sehr gute Leistung wichtig ist, die Aufgabenstellung des Prüfungsprogramms genau zu studieren, um diese noch  exakter umsetzen zu können.“

Martin Reißmann

EJU-Kata-Turnier in Pordenone/Italien

Michael und Mathias Zapf erkämpften sich im EJU-Kata-Turnier den vierten Platz und untermauerten damit ihre Ambitionen zur Teilnahme an den Europameisterschaften im Juli.

Am Ende fehlten im Finale gerade einmal vier Punkte zu Gold. Matteo Mattini und Alberto Gainelli aus Italien gewannen mit 387,5 Punkten. „Ein starkes Ergebnis bei einem 11-Paare Teilnehmerfeld in der Nage no-kata  mit Teilnehmern aus sechs Ländern“, berichtet Martin Reißmann stolz.

Die Brüder trainieren erst seit reichlich einem Jahr zusammen, hatten aber vorher bereits mit anderen Partnern viele und auch erfolgreich Erfahrungen sammeln können. Für Mathias war es trotz langjähriger Erfahrung bei Kata-Meisterschaften und -wettbewerben der erste Einsatz bei einem EJU-Turnier. Nach Platz 4 bei der Deutschen Kata-Meisterschaft 2018 und Platz 3 bei den German open 2018 (IDKM) war es der erste Achtungserfolg bei einem EJU-Turnier. 

 „Mit der Finalteilnahme und Platz 4 in Nage-no-kata haben wir unsere Anwartschaft auf die Teilnahme an den Kata-EM in diesem Jahr im Juli in Gran Canaria wirkungsvoll untermauert“, sagt Trainer Martin Reißmann. Die intensive Vorbereitung im Landesverband, über den DJB-Kader-Lehrgang in Düsseldorf und den Kata-Lehrgang in Oldenburg wenige Wochen vorher hat sich für die Beiden Sportler gelohnt.

Der DJB hatte insgesamt vier Kata-Teams in den Final-Runden. Dabei erkämpften in der Ju-no-Kata das international sehr erfolgreiche Paar Dax-Romswinkel/Loosen aus NRW Gold und Machulik/Niethner aus Berlin Silber in der Kodokan-Goshin-jutsu. Damit zählt unser Paar zu den vier erfolgreichsten Kata-Paaren des DJB.

Der gute Teamgeist im Nationalteam des DJB aber auch in der kleinen Abordnung des BJV leisteten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum sehr guten Ergebnis.

Die nächsten Höhepunkte folgen dann in den nächsten Monaten. Zum einen wird das Kata-Paar an den Deutschen Kata-Meisterschaften im Juni und hoffentlich an den Europameisterschaften teilnehmen.

Fotos: Martin Reißmann

Traditionelle Fahrt ins Zittauer Gebirge

In diesen Winterferien fuhren die Jänschwalder Judoka bereits zur 15. Projektfahrt ins Zittauer Gebirge. Wie seit 14 Jahren bereits gab es auch wieder die Kooperation mit der Förderschule Lübben. Insgesamt blicken die Jänschwalder aber schon auf ein Vierteljahrhundert Zusammenarbeit mit den Partnern im Zittauer Gebirge zurück.

An der diesjährigen Projektfahrt nahmen 13 Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren und dazu drei Betreuer teil. Gleich am ersten Tag gab es nach der Ankunft eine schöne Wanderung, die auf den nächsten Tag einstimmen sollte. Da gab es wieder die Tagestour durch den verschneiten Winterwald, die abenteuerlich, aber auch anstrengend war und manche an ihre Grenzen brachte.

Aber es gab dann auch noch andere Aktivitäten. Judotraining mit den Zittauer Sportlern, aber auch Kraft- und Fitnesstraining und der obligatorische Besuch im Freizeitbad brachten viel Spaß und Abwechslung ins Programm.

Am Ende waren wieder alle Sportler begeistert und hatten viele Erlebnisse hinter sich. Sie hatten auch wieder neue Freundschaften geknüpft, alte aufgefrischt und viele freuen sich auch schon auf eine neue gemeinsame Fahrt vielleicht im Sommer ins Iser-Gebirge. Das wichtigste aber war, das wie in den vergangenen Jahren alle als ein Team nach dem Prinzip gegenseitiges Helfen und Verstehen handelten und sich notfalls auch mal hierzu zusammengerauft haben. 

Der Dank ging auch an die vielen Helfer und Organisatoren, die mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und Unterstützung das Projekt ermöglicht hatten.

Martin Reißmann