Im kleinen Kreis des Vorstands von Kyoko Jänschwalde wurde deren Vorsitzender Daniel Klenner mit der Ehrenmedaille des BJV in Gold ausgezeichnet.
Prüferreferent Martin Reißmann überreichte die Auszeichnung im Namen des Vorstands des BJV an Daniel Klenner. In seiner Laudatio würdigte Martin Reißmann die Erfolge und das hohe Engagement von Daniel Klenner in den letzten Jahrzehnten. Er ist seit mehr als zehn Jahren im Lehrteam und im Bereich Prüfungswesen des BJV erfolgreich aktiv tätig und zählt unterdessen zu den erfahrensten Dan-Prüfern im BJV. Mit diesen Erfahrungen ist er unterdessen im Team der Graduierungsverantwortlichen im Bereich der Kreisunion 4.
Seit mehr als 20 Jahren ist er im Vorstand des JC Kyoko aktiv und seit über zehn Jahren dessen Vorsitzender. Sehr aktiv ist er Trainer im Verein mit Trainer A-Lizenz und bringt mit seinem großen Erfahrungsschatz vielen Kindern und Jugendlichen den Judo-Sport nahe.
Daniel Klenner arbeitet seit über 20 Jahren als Kampfrichter im BJV und bereits seit fast zehn Jahren als aktiver Bundeskampfrichter A im DJB.
Aus Anlass des 30-jährigen BJV-Jubiläums wurden all diese Leistungen und das Engagement von Daniel Klenner mit der Ehrenmedaille des BJV in Gold gewürdigt.
Unter erschwerten Bedingungen in der Vorbereitung und letztlich auch der Prüfung legten Lina Briesemann und Jonas Drabow erfolgreich ihre Prüfung zum 1. Dan ab.
Bis zur Landes-Kata-Meisterschaft am 14.03.2020 lief die Dan-Vorbereitung für Lina und Jonas vom JC Kyoko Jänschwalde planmäßig und sehr intensiv. Bei der Meisterschaft stellten beide dies auch mit einer sehr guten Demonstration der vollständigen Nage-no-kata im Wettbewerb der Jugend unter Beweis und qualifizierte sich als Landesmeister zu den Deutschen Kata-Meisterschaften. Nur die Vereinskollegen Zapf/ Zapf erreichten unter allen gezeigten Demonstrationen der Nage-no-kata als Landesmeister bei den Senioren eine noch bessere Bewertung.
Dann der Shutdown und eine lange Zeit des Wartens. Auch die anvisierte DKM wurde in den November verschoben. Im Juni dann endlich wieder positive Signale. Die Trainingsstätte durfte wieder genutzt werden, aber noch kontaktfrei und natürlich mit Hygienekonzept. Kurz vor Beginn der Sommerferien dann die erlösende Nachricht über den LSB Brandenburg auf Grundlage einer Entscheidung des MBJS: Kontakt-Sport für alle bis 27 Jahre wieder erlaubt. Neue Regelungen im Kinder- und Jugendbereich im Vorfeld der Ferien machten es möglich und die vorhergegangene amtliche Erlaubnis zur Nutzung der Vereinsstätte war die zweite erforderliche Grundlage.
Nun konnten die zwei engagierten Jugendtrainer des JC Kyoko mit Anleitung aus der Distanz durch einen älteren erfahrenen Trainer das fortführen, womit sie bis März schon gut vorangekommen waren. Für die beiden Gymnasiasten sozusagen Ferien mit Judo.
Es erfolgte eine intensive Phase des Wachrufens und Verbessern des bereits Erarbeiteten. Dabei halfen Ihnen auch ihre in der Trainingspause weiter vorangetriebenen schriftlichen Ausarbeitungen und Materialsammlungen. Und dann endlich war es dann soweit.
Vor der Prüfungskommission unter Leitung von Prüfungsreferent Martin Reißmann und mit den Prüfern Daniel Klenner und Matthias Störzner stellten sich beide in einem leeren Dojo ohne Publikum und unter Beachtung strenger Hygieneregeln der Prüfung.
Beide, Lina und Jonas, zeigten im Ergebnis der komplizierten Möglichkeiten der Vorbereitung eine sehr solide und gleichmäßige Leistung durch alle Prüfungsfächer und auch die Kata demonstrierten sie wechselseitig trotz der langen Unterbrechung im Übungsbetrieb in sehr ansprechender Qualität.
So konnte Prüfungsreferent Martin Reißmann im Namen der Prüfungskommission, natürlich auch mit dem gebotenen Abstand, nach dreieinhalb Stunden Prüfung unter erschwerten Bedingungen, den beiden Jugendlichen Lina Briesemann und Jonas Drabow zur bestandenen Prüfung und zum neuen ersten Dan-Grad herzlich gratulieren. Sicher hätten die neuen Judomeister mit den gezeigten Leistungen auch Zuschauer nicht fürchten müssen, aber im Moment ging die Prüfung eben nur in einem leeren Dojo.
Die beiden jungen Dan-Träger und Trainer werden den BJV nun im November bei den Deutsche Kata-Meisterschaften im hessischen Elz im Jugendwettbewerb vertreten.
Martin Reißmann
Referent Prüfungswesen
Bevor nun das Trainingsverbot vollumfänglich angewiesen wurde, nutzten Michael und Mathias Zapf mit Trainer Martin Reißmann die Möglichkeit, sich bei dem alljährlichen Kata-Lehrgang in Oldenburg auf künftige nationale und internationale Einsätze vorzubereiten.
Gleich nach der Landes-Kata-Meisterschaft und der daran anschließenden Dan-Prüfung in Lübbenau ging es am letzten Wochenende für die Brüder Mathias und Michael Zapf gemeinsam mit Trainer Martin Reißmann auf Fahrt zum Kata-Geiko nach Oldenburg in Niedersachsen, das durch den erfahrenen Kata-Trainer und Bundeswertungsrichter Kurt Teller vom SV Schwarz-Weiß Oldenburg wieder in der gewohnten hohen Qualität vorbereitet und organisiert war. Seit langem steht dieser stets mit sehr guten Referenten besetzte Lehrgang für die Jänschwalder Judoka auf dem Programm, um sich als Mitglieder der DJB-Kata- Nationalmannschaft, aber auch als Ausbilder im BJV, auf künftige Aufgaben vorzubereiten.
Auch in diesem Jahr waren dann am Sonntag mit den Kata-Spezialisten Jusuf Arslan und Sergio Sessini zwei sehr qualifizierte Referenten für Nage-no-kata als Ausbilder auf der Matte. Beide sind 12-fache Deutsche Meister und international erfolgreiche Kata-Kämpfer.
Mit den vierfachen Weltmeistern Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen in Yu-no-kata waren in anderen Katas noch weitere erfahrenen Kata-Spezialisten vor Ort, was natürlich immer auch einen interessanten Austausch und fachlich anspruchsvolle Gespräche am Samstagabend in gemütlicher Runde einschloss.
Zwischen Yusuf und Sergio sowie Micha und Mathias, die sich auch schon oft auf den nationalen und internationalen Kata-Wettkampfmatten begegneten, ergab sich in einem vor dem Hintergrund der Corona-Krise nicht mehr so stark besuchten Lehrgang eine sehr ergebnisreiche Lehrgangsarbeit und einen Austausch und Lernprozess auf hohem Niveau.
Somit haben sich auch in diesem Jahr die über 1000 gefahrenen Kilometer von Cottbus nach Oldenburg und zurück wieder mehr als gelohnt. Trainer Martin Reißmann war mit dem Ergebnis wieder sehr zufrieden und letztendlich war es auch für den Prüfungsreferent des BJV und für alle drei als Ausbilder im BJV-Lehrteam ein wichtiges fachliches Update, bevor nun erst einmal eine durch die Corona-Krise unvermeidliche erzwungene Trainingspause eintritt.
Martin Reißmann
Referent Prüfungswesen
Hendrik Krause und Frank Friedrich aus Bernau bestehen nach zweijähriger Vorbereitungszeit die Prüfung zum 4. Dan.
Am 24. Januar traten die Bernauer Judoka Hendrik Krause und Frank Friedrich den weiten Weg zum Jänschwalder Dojo an, um sich dem wohl größten sportlichen Highlight ihres Sportjahres 2020 zu stellen. Beide stellten sich der Herausforderung, in den Kreis derer aufgenommen zu werden, die ihren 4.Dan mit einer Prüfung abgelegt haben. Diesem Vorhaben ging eine gut zweijährige zielstrebige und intensive Vorbereitung voraus Diese beinhaltete unter anderem die Teilnahme an zwei Dan-Vorbereitungslehrgängen sowie Konsultationen zu den verschiedenen Inhalten bei Prüferin Katja Gluske und Prüfer Daniel Klenner.
Schon bei der Vorlage der gut ausgearbeiteten Prüfungsskripte konnte sich die die Kommission unter Vorsitz von Prüfungsreferent Martin Reißmann (6.Dan) von der zielstrebigen Vorbereitung überzeugen. Die Prüfer erkannten gleich, dass sich die Prüflinge auch außerhalb der Tatami akribisch mit den Themen befasst hatten. Das konnte auch der anwesende Gast aus Hennigsdorf feststellen. Er nutze die Prüfung als Anregung, da er selbst diesen Dan-Grad mit Prüfung ablegen möchte. Und schon hat man den gewünschten Effekt, die aktuelle Prüfung motiviert weitere, dies auch zu tun wollen.
Los ging es mit einer ansprechenden Ju-no-kata-Demonstration von beiden Prüfungsanwärtern, welche entsprechende gute Bewertungen nach sich zog.
Ebenfalls ein großer Anspruch – beide waren an diesem Tag Tori und Uke. Nach einem guten Start sahen der Prüfungsvorsitzende Reißmann, mit seinen Beisitzern Marco Beischmidt und Daniel Klenner (beide 5.Dan) eine konzentriert vorgetragene Demonstration der Fächer Stand und Bodentechnik. Hier taten sich aber auch noch einige Reserven auf, welche später in der Auswertung konkret benannt wurden. Doch auch eine Prüfung ist eben nur eine Momentaufnahme und bedeutet nicht, dass man künftig einzelne Techniken und Prüfungsaufgaben noch weiter verbessern kann. Das bezog sich z.B. auf die praktische Demonstration der Wurfprinzipien aber auch auf die Darstellung von grundsätzlichen Verhaltensweisen und Prinzipien im Boden. Einen sehr positiven Abschluss bildeten die guten Ausführungen im Prüfungsfach Theorie, welche sich auch in noch ausführlicherer Form in den Skripten dokumentierte.
Herzlichen Glückwunsch zur mit hohem Engagement und Kampfgeist bestandenen Prüfung. Hut ab vor dieser ausdauernden, gezielten sowie sehr fleißigen Vorbereitung. Die Prüfungskommission hofft darauf, dass über den einen Zuschauer bei der Prüfung hinaus diese erfolgreichen Prüfungen auch noch weitere Judoka motivieren, sich einer Prüfung zu einem nächst höheren Dan Grad zu stellen. Das bedeutet, sich intensiv in Theorie und Praxis mit der Materie Judo auseinander zu setzen und so die eigenen Kompetenzen zu erweitern.
Daniel Klenner
Fotos: M. Reißmann